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Dunkles Glas

[Verse 1] Der Vorhang fällt, doch keine Hand applaudiert Ein hohler Raum, der nur die Leere ziert Ich seh' die Bilder, die du einst gemalt Ein blasser Ton, der in der Stille verhallt Das Echo friert, die Wärme ist geflohen Wir sind nur Schatten, die im gleichen Kreis sich drehen. [Chorus] Unter dem dunklen Glas, da atmet kaum ein Licht Ein stummer Schrei im Glas, der uns das Herz zerbricht Ein Riss im Fundament, wo einst ein Bauwerk stand Die Wahrheit ist ein Schatten, den man nicht mehr fand. [Verse 2] Die Uhr am Turm, sie schlägt dieselbe Stunde Kein Fortschritt mehr, nur alte, offene Wunde Ich suche nach der Brücke, die uns übertrug Doch seh' nur Steine, die man vor die Füße schlug Ein endloser Gang, in dem das Licht verglüht Weil das Vertrauen wie ein fauler Baum verblüht. [Chorus] Unter dem dunklen Glas, da atmet kaum ein Licht Ein stummer Schrei im Glas, der uns das Herz zerbricht Ein Riss im Fundament, wo einst ein Bauwerk stand Die Wahrheit ist ein Schatten, den man nicht mehr fand. [Bridge] Ich warte noch, an diesem falschen Ufer Hör' nur das Rauschen, diesen alten Betrug Der Zeit, die uns die Illusion geraubt Die Maske fällt, das Lächeln wird entstaubt. Wie viele Mauern braucht es, um nicht mehr zu sehen? [Outro] Dunkles Glas... Nur noch dunkles Glas... ... Das man nicht mehr fand. ... Gehört zu mir.