Strophe 1 Wir steh’n am Späti bis tief in die Nacht, Karo im Hemd und’n Sterni mitgebracht. Der Wind weht grau durch die Plattenbauzeil’n, doch wir könn’n heut noch von früher erzähl’n. Mit’m Kassettenrekorder auf’m Hinterhofplatz, unsre Jugend war laut und manchmal voller Kratz’. Kein Gold in den Taschen, doch Feuer im Blick, und jeder Song holt uns ein Stück zurück. Refrain Wir sind die OstFreakz – mit Herz aus Beton, zwischen alten Geschichten und Rock’n’Roll-Ton. Mit Leidenschaft für Ostalgie, für die Zeit, die niemals ganz verging. Wir tragen den Osten noch tief in uns drin, weil wir wissen, woher wir gekommen sind. OstFreakz – laut gegen die Zeit, mit ’nem Bier in der Hand und Vergangenheit. Strophe 2 Die Ampelmännchen leuchten noch immer für uns, und der Trabbi klingt wie Erinnerungskunst. Wir fahr’n durch die Straßen, Musik viel zu laut, weil man auf alte Träume noch immer vertraut. Die alten Fabriken steh’n schweigend im Wind, doch wir vergessen nie, wer wir mal sind. Denn zwischen Ruinen und Neonlichtschein kann selbst alte Sehnsucht noch lebendig sein. Refrain Wir sind die OstFreakz – mit Herz aus Beton, zwischen alten Geschichten und Rock’n’Roll-Ton. Mit Leidenschaft für Ostalgie, für die Zeit, die niemals ganz verging. Bridge Und wenn die Nacht über Dresden erwacht, dann sing’n wir von Freiheit bis morgens um acht. Kein Mensch nimmt uns diese Melodie – sie lebt weiter… irgendwie. Finale OstFreakz – wir zieh’n weiter durchs Land, mit alten Liedern und Hoffnung verbrannt. Und solange irgendwo noch einer versteht, dass Erinnerung niemals ganz vergeht… bleibt unser Feuer bestehen.