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„Null Uhr Lüge“

(Intro) (Starker, verzerrter Bass setzt ein. Ein Ticken wie von einer Uhr, das immer schneller wird. Ein aggressives Flüstern: „Schon wieder? Echt jetzt?“) (Verse 1) Die Sektkorken knallen, der Himmel brennt hell Du postest „New Chapter“, doch du drehst dich im Fell Die Liste ist lang, die Vorsätze groß Doch kaum ist es eins, lässt du alles schon los Du willst den Körper, doch hasst den Schweiß Du willst die Freiheit, doch scheust den Preis. (Pre-Chorus) Drei, zwei, eins – ein neues Gesicht? Nein, du bleibst derselbe, nur im anderen Licht Die Uhr schlägt Null, die Show beginnt Während die Wahrheit im Abfluss verrinnt. (Chorus) Am ersten Januar lügst du dich wieder an Ein neues Jahr fängt an, wie das alte rann Neue Ausreden für den gleichen Mist Weil du zu feige für die Rechnung bist! Du willst Veränderung, doch bleibst lieber sitzen Willst das Gold in der Hand, ohne jemals zu schwitzen! Und genau deshalb... ändert sich nichts. Gar nichts. (Verse 2) Morgen fängst du an, ja, das sagst du seit Jahren Dein innerer Schweinehund darf Ferrari fahren Du kaufst dir die Laufschuhe, sie verstauben im Flur Du suchst die Abkürzung, doch es gibt nur die Tour Disziplin ist ein Wort, das du nur aus Büchern kennst Weil du vor jedem Berg sofort schreiend wegrennst. (Bridge) (Musik wird leise, bedrohlich, nur ein dumpfer Beat) Der Schmerz der Reue ist schwerer als Eisen Der Schmerz der Arbeit wird dich unterweisen Wähl dein Gift. Wähl dein Leid. Aber hör auf zu jammern, es ist keine Zeit! (Explosion der Instrumente) (Guitar Solo / Heavy Synth Break) (Wild, chaotisch, aggressiv) (Chorus) Am ersten Januar lügst du dich wieder an Ein neues Jahr fängt an, wie das alte rann Neue Ausreden für den gleichen Mist Weil du zu feige für die Rechnung bist! Du willst Veränderung, doch bleibst lieber sitzen Willst das Gold in der Hand, ohne jemals zu schwitzen! Und genau deshalb... ändert sich nichts. (Outro) Neues Jahr. Alte Lügen. Schlaf weiter. (Stille)