[Strophe 1] Ich atme ohne Klang, mein Blut fließt rückwärts. Die Adern sind wie Netze, sie weben mich… verkehrt. Ein Spiegel kennt mein Bild nicht mehr, die Wände sind aus Fleisch. Ich zähle jede Pore, doch keine ist mehr weich. [Refrain – geflüstert] Unter meiner Haut – lebt es. Unter meiner Haut – sieht es dich. Unter meiner Haut – kriecht Erinnerung. Und du… gehörst dazu. [Strophe 2] Mein Herz schlägt in Takten, die kein Mensch versteht. Wie Morsezeichen aus der Tiefe einer Welt, die vergeht. Ich bin das, was du nicht siehst, das Bild, das sich entzieht. Ein Körper voller Linien, und jede… weiß, wie du hießt. [Refrain – wiederholt, verzerrt] Unter meiner Haut – lebt es. Unter meiner Haut – schreit es lautlos. Unter meiner Haut – fault das Ich. Und du bist… in mir. [Bridge – langsam, drohend] Ich schlafe nicht. Ich warte nur. Ich bin kein Mensch. Ich bin Struktur. Geflecht aus Sehnen, bleich und stumm, und wenn du kommst… dann nimmt es dich herum. [Finale – gebrochen, still] Kein Blut. Kein Laut. Kein Licht. Nur Adern. Und ein Gesicht. Dein Name… unter meiner Haut.