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Die Katholizität - 11.01.2005

Die Katholizität Es gibt eine Katholizität in dem was da katholisch heißt. Ich glaube, das ist den wenigsten Katholiken klar, so sehr hat sich der Machtapparat Römische Katholische Kirche durch die Geschichte gar nicht geändert. Wozu denn auch? Ohne Katholizität drohte eh der Identitätsverlust. Also was ist diese Katholizität? Ist es die religiöse Allumfasstheit, die sich mit dem allumfassenden Geist Christliche, nein die Christliche Kirche nennt, die Mutter der Kirchen, die Braut Christi? Welche Worte, welcher Inhalt! Die Katholizität des Katholizismus ist im Umgang mit den religiös Andersdenkenden am besten erklärt und bedarf nur zum Beweis des nüchternen Blickes auf die Geschichte. Die Katholizität des Katholizismus ist, den eigenen Gegner nicht zu vernichten, sondern zu lähmen um diesen dann sich irgendwo einzugliedern. Das ist durchgängiges Programm, das ist das Wesen des Systems Katholizismus, das ist der Weg seiner Verbreitung. Das war abgesehen von ein paar Vernichtungsfeldzügen das Gehabe des Trosses Kirche, das zu allerletzt sanft mit denen Umgang pflegte, die festhielten …an der Schrift allein die Bibel …an der Gnade allein, um ein Christ zu sein wie zu werden …aus Glauben allein nicht nach dem Willen, willst du nicht mein Kirchenbruder sein, dann schlag ich dir in Namen Gottes den Schädel ein oder stell dich gesellschaftlich wie tot. Der Katholizismus will auch weiterhin das Haupt der Religionen erkämpfen, gesucht wird laufend nach den kleinsten gemeinsamen Nennern. Da sei es einmal die Katholische Himmelsgöttin Maria und dort die Fatima, da sei es das Gebrabble von Rosenkränzen und sonstigen Mantras und dort das Mantra und so weiter. Der innere wie äußere Wert der Botschaft die das Christsein ausmacht, wird auf einer relative Basis dargeboten um jeden und alles einladen zu können. Selbst die Götter der verfallendsten Kulturen haben einen pseudochristlichen Mantel übergestriffen bekommen. Kommt her alle, lasst euch streicheln, lasst euch sagen, irgendwo ist alles gleich, wenn es nur dem Namen nach um Gott geht. Der Katholizismus lähmt seine erbittertsten Gegner, indem er sie belobigt, oder zu tode ignoriert. Die beste Integrationsarbeit wird geleistet, indem über jeden Unterschied ein „Wir“ gelegt wird. Es wird eine superreligiöse Zeit kommen, eine Zeit in der alles auf einen superreligiösen Nenner gebracht wird. Die Bibel nennt das dann die Zeit der Antichristen. Diese Antichristen bedürfen immer des religiösen Steigbügels, quasi die supermultireligiöse Vereinigung, durch die jeder Mensch sich mitaufschwingen kann. Das Leitwort wird Frieden sein. Ein Weltethos für einen Katholizismus der sich bereitet um einen Weg zu beschreiten. Die Weltkirche als Prophet für die Weltherrscher. Gedanken der Anmaßung, Gedanken so gar nicht katholisch, Gedanken so gar nicht religiös allumfassend. Der katholische Namensträger der brav glaubt was er will, aber seine Steuer der Kirche als Mitlgied zahlt, möge gar nicht so weit denken, denn denken mit der Bibel in der Hand war schon immer nicht gewünscht allumfassend eben katholisch. Es ist leichter für den Katholizismus, den Mantel für Moslems, Buddhisten oder sonstwen zur Integration weit zu öffnen als sich dem Christen gegenüberzustellen, der ohne den beamtenstrukturierten Apparat Kirche allein auf diesen Jesus Christus vertraut, ihn allein als Felsen betrachtet und dieses …aus Glauben allein, …aus Gnade allein, …die Schrift allein bedingungslos festhällt. Die Geschichte geht weiter und vor den Augen aller wird das Spiegelbild Babylons Man bedenke die Struktur, das Bild, die Handlungen und die Verfahrensweise des ursprünglichen religiösen Babylons weiter vom Thron des Pontifex Maximus aus regieren. Frei nach dem Motto „Wir vernichten den Gegner nicht, sondern lähmen ihn um diesen dann am geeigneten Platz bei uns eingliedern zu können.“ Das Spiel kommt an, das nächste Kapitel der Offenbarung wird aufgeschlagen.