**Zwischen Licht und Lärm** Ich geh durch Straßen, still und grau, seh Hände zittern, viel zu rau. Augen leer, doch voller Zeit, keiner hört, was in ihnen schreit. Alte Seelen, müde, klein, suchen Hoffnung im kalten Schein, zwischen Flaschen liegt ihr Brot, zwischen Blicken wächst die Not. Und irgendwo spielt leise ein Lied, das keiner mehr wirklich versteht… Warum muss das so sein? Warum hören wir nicht hin? Zwischen Licht und all dem Lärm verliert sich, wer wir sind. Ich seh Kinder in der Nacht, halten Träume viel zu sacht, und die Welt dreht sich so laut – doch keiner, der wirklich schaut. Goldene Räume, kaltes Glas, Entscheidungen ohne Maß. Sie reden von Schutz und Macht, während unten das Leben zerbricht, ganz sacht. Ein Stück Brot, ein warmer Blick, wäre manchmal schon genug vom Glück. Doch wir bauen Mauern aus Angst und Zeit, statt Brücken aus Menschlichkeit. Und irgendwo weint leise ein Herz, das nur Frieden wollte… nicht Schmerz. Warum muss das so sein? Warum hören wir nicht hin? Zwischen Licht und all dem Lärm verliert sich, wer wir sind. Ich seh Kinder in der Nacht, tragen Last, die niemand bedacht, und die Welt wirkt so verkehrt – weil keiner mehr wirklich fühlt, was zählt. Vielleicht beginnt es still in dir, ein kleiner Funke – jetzt und hier. Kein großes Wort, kein lauter Klang, nur ein Moment, der neu begann. Und wenn wir wieder lernen zu sehen, kann vielleicht etwas Neues entstehen… zwischen Licht… und uns.