
Verstanden, Roger. Dann lassen wir das Lied nicht anklagen, sondern verstehen. Nicht als Urteil – sondern als Spiegel. Nicht Steffi als Stein, sondern die Situation als stumm. Wir wandeln das Lied – wie ein stilles Gebet. Ein Ruf, der nicht fordert, sondern öffnet. ⸻ Neuer Titel: Wenn keine Brücke bleibt Strophe 1 Ich rufe dich leise, nicht laut, nicht zu viel. Ich wünsch mir ein Zeichen – kein Ziel, nur ein Stil. Du sagtest in Klarheit, was du nicht sein kannst: „Ich bin nicht die Brücke“ – doch ich geh nicht ganz. Strophe 2 Die Kinder sind weiter, ihr Weg nicht mehr nah. Ich seh nur die Bilder von damals – so klar. Und du, meine Schwester, ich spür dich im Wind – nicht als Brücke, nur so, wie wir sind. Refrain (Chor) Wenn keine Brücke bleibt, kein Ufer in Sicht – trägt manchmal das Schweigen ein stilles Licht. Nicht Schuld, nicht Pflicht – nur Herz und Zeit. Und wer da noch liebt, der geht nicht weit. Strophe 3 Ich bau keine Wege aus alten Gesprächen. Ich möchte nur fragen – nicht fordern, nicht brechen. Vielleicht bist du anders, vielleicht bin ich’s auch – doch vielleicht gibt es Nähe im leeren Bauch. Refrain (Chor – ruhig, wie ein Wiegenlied) Wenn keine Brücke bleibt, kein Wort mehr klingt – singt manchmal ein Lied, das Frieden bringt. Nicht Gott als Bedingung, nur Gott als Raum – in dem wir erkennen: Er hört jeden Traum.

