
Strophe 1: Alle posten bunte BlĂ€tter, ach wie schön der Herbst doch sei, doch ich seh nur nasse StraĂen und meine Stimmung fĂ€llt dabei. Sie sagen: âKerzenzeit, GemĂŒtlichkeit!â Ich denk nur: âHeizkosten, Na schön, vielleichtâŠâ Ich lĂ€chle tapfer in den Wind der mir voll ins Gesicht weht, bin fast blind. Refrain: Ich mag den Herbst â eigentlich gar nicht, doch ich tu so, als wĂ€râs wunderbar. Mit KĂŒrbissuppe und Schal, ganz ehrlich, friert mir nur die Nase ab, Jahr fĂŒr Jahr. Alle reden von Loslassen, Neuanfang, ich geh Gassi im Regengang. Ich mag den Herbst â ja klar, eigentlich gar nicht, ist doch wahr! Strophe 2: Da fliegt das letzte Blatt vom Baum, und alle sagen: âWie poetisch!â Ich sag: âNa toll, jetzt kommt der Traum, mit Nebel â endlos, Ă€sthetisch.â Sie tanzen barfuĂ durch den Park, ich hol mir Frostbeulen, stark! Ich tu so, als wĂ€râs total mein Ding, doch innerlich schrei ich: âSommer, bring mich zurĂŒck, dringend!â Refrain: Ich mag den Herbst â eigentlich gar nicht, doch ich lĂ€chle, als wĂ€râs Magie. Mach Laternen an und denk mir ehrlich: âNa super, bald istâs wieder dunkel bis acht Uhr frĂŒh!â Alle schwĂ€rmen vom goldenen Licht, ich seh nur graue Tage ohne Sicht. Ich mag den Herbst â ja klar, eigentlich gar nicht, wunderbar! Bridge: Pumpkin-Spice in jedem Laden, ich such nur Kaffee ohne Zimt. Und wennâs regnet â herzlichen Dank, mein Mantel klebt, mein Charme verrinnt. Doch ich sag: âAch, wie schön das Rascheln!â und stolper in ânen Haufen MatscheblĂ€tter rein. Der Herbst â so voller Wunder⊠â na, muss ja sein! Finaler Refrain: Ich mag den Herbst â eigentlich gar nicht, doch ich singâs mit Schwung und Charme. Vielleicht wird mir dabei ja warm â oder wenigstens mein rechter Arm. Alle lieben das Jahresende, ich lieb nur, wennâs bald wieder wendet. Ich mag den Herbst â oh ja, eigentlich gar nicht â Hurra!

