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Brain Stuck progressive doom

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V6

**[Intro]** Ein Haus. Ein Name. Etwas Glanz. Wir zählen, was uns sicher macht. Wir fühlen Frieden. Sicherheit. Wir meinen: alles gut gemacht. Wir ruhen weich in unserm Licht, bis irgendwo ein Hufschlag dröhnt. Und während wir noch sicher sind, verrückt sich schon der Rand unserer Welt. **[Strophe 1]** Man ändert nicht die Wahrheit, man verrückt nur ihren Rand. Man zeigt dir, was du sehen sollst. Der Rest bleibt unbekannt. Ein Wort fällt hundertmal, beim ersten Mal noch schräg. Die hundert ist der gute Weg. Und dann gehst du ihn selbst. Man sagt dir nicht: Du musst. Es heisst: Das ist ja klar. Plötzlich ist Wahrheit, was gestern noch Frage war. **[Pre-Chorus]** Kein Draht führt in den Schädel. Kein Schalter macht dich blind. Nur tausend kleine Stösse, bis wir ganz woanders sind. **[Refrain 1]** Die Vier reiten. Immerzu. Wir hören Hufe. Nah und fern. Während jeder dorthin schaut und wo jeder sie sucht, wird Wahrheit langsam anders. Was ich glaub. Was ich seh. Was ich will. Wohin ich geh. Was davon kam wirklich aus mir? Was davon kam längst von wem anders? **[Strophe 2]** Du kannst aus allem wählen, was man dir zur Auswahl stellt. Und irgendwann verteidigst du genau diese kleine Welt. Du klickst. Du nickst. Du machst schon mit. Du hältst es selbst für gut. Aus fremdem Ziel wird unbemerkt ganz langsam dein eigner Wille. Man braucht dich nicht zum Schweigen. Du redest ja von selbst. Man braucht dich nicht zu führen, wenn du ihren Weg für deinen hältst. **[Pre-Chorus]** Kein Wächter an der Grenze. Kein Ruf: Du musst hier lang. Du gehst den Weg aus freien Stücken und fragst gar nicht, wo er begann. **[Refrain 2]** Die Vier reiten. Immerzu. Wir hören Hufe. Nah und fern. Während jeder dorthin schaut und wo jeder sie sucht, wird Wahrheit langsam anders. Was ich glaub. Was ich seh. Was ich will. Wohin ich geh. Mein Gedanke? Meine Wahl? Oder nur schon hundertmal? **[Bridge]** Rot schlägt irgendwo Feuer. Schwarz zählt Brot und Geld. Fahl geht durch die Häuser. Weiss erklärt die Welt. Wir hören ihre Hufe. Wir kennen ihren Klang. Doch begann die Apokalypse schon lange vor dem Zwang. **[Break]** Wenn ich selber wähle — wer entschied, was ich zu wählen hätte? Wenn ich selber denke — wer legte fest, was denkbar bleibt? **[Final Refrain]** Die Vier reiten. Immerzu. Jetzt kommen ihre Hufe näher. Während jeder dorthin schaut und wo jeder sie sucht, wird Wahrheit langsam anders. Was ich glaub. Was ich seh. Was ich will. Wohin ich geh. Wenn ich weiss, was Wahrheit ist — wer verrückt dann ihren Rand? **[Outro]** Vielleicht beginnt sie nicht mit Feuer. Vielleicht beginnt sie im Verstand. Im Verstand. Im Verstand. Sie beginnt in deinem Verstand. Deinem Verstand. Deinem Verstand.