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Kanonier der Stadtwache

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(Strophe 1) Mit glühender Lunte steh' ich auf der Mauer, Hauptmanns Höllenhund liegt mit auf der Lauer. Undurchdringliche Nebel wogen über der Fils, Verwehren die Sicht, verbergen das Ziel. Doch brennt die Mittagssonne den Schleier fort, Sehe ich das feindliche Regiment dort. (Refrain) Das Rohr speit Tod, das Rohr speit Glut, Wir stehen fest, wir wahren Mut! Ein Feuersturm, ein Donnerhall, Wir halten stand, wir dulden kein' Fall! (Strophe 2) Der Pulverdampf, der in die Augen beißt, Die Kugel, die Feindes Glieder zerreißt. Zerfetzt sind die Leiber, gesplittert die Knochen, Die Feindlichen Reihen sind nun gebrochen. Wie grässlich mein Schuss den Gegner zugerichtet, Doch ist mein Tagwerk noch lange nicht verrichtet. (Refrain) Das Rohr speit Tod, das Rohr speit Glut, Wir stehen fest, wir wahren Mut! Ein Feuersturm, ein Donnerhall, Wir halten stand, wir dulden kein' Fall! (Bridge) Kanonendonner mir so vertraut, noch viel mehr als meine liebliche Braut, stinkendes Pulver schwarz wie die Nacht, das die Kanone zum Glühen bracht' Ich bin ein Kanonier der Stadtwach, der Donner folgt meinem Befehle nach. (Refrain) Das Rohr speit Tod, das Rohr speit Glut, Wir stehen fest, wir wahren Mut! Ein Feuersturm, ein Donnerhall, Wir halten stand, wir dulden kein' Fall! (Outro) Der Rauch verfliegt... Die Stille kehrt ein... Die Mauern von Amberg... Sie werden immer sein.