
Stimme der anderen
[Intro] Sag, was ist los? Sag, was passiert? Ich hör' die Stimme der anderen, sie redet zu mir. (Sie redet zu mir...) [Verse 1] Sag, was ist los? Sag, was passiert? Ich hör' die Stimme der anderen, sie redet zu mir Komm' von den Straßen, du weißt, was das heißt Kein "The Purge", aber jede Nacht heißt, ich reiß' mich zusammen Was ich gemacht hab', was ich verbrannt hab', keine Ausreden "Vertrau", sagt mein Freund, "die Fassade der Reichen" Irgendwann fällt sie, du siehst es dann Die Wände aus Schein, sie reißen zusammen Was ich riskiert hab', worauf ich gewartet hab' Hinter der Maske, die ich für euch getragen hab' Ich seh' jetzt den Riss, ich seh' wie es bricht Die Dunkelheit frisst euer künstliches Licht. [Chorus] Das Leben der anderen, ich nehme es mir – jetzt Ich steh’ im Schatten, die Klinge ist gewetzt Das Leben der anderen, ich nehme es mir – ganz Ich lösche das Licht und beende den Glanz Das Leben der anderen, ich nehme es mir. [Verse 2] Ich reiß' mich zusammen, während der Magen sich dreht Ich seh', wie ihr feiert, während mein Viertel verweht "Vertrau", sagt mein Freund, "ihr Gold ist nur Dreck" Einmal kurz blinzeln und alles ist weg Ihr baut eure Villen auf unserem Schmerz Hinter der Seide schlägt kein echtes Herz Ich hab' keine Ausreden, ich hab' nur den Plan Ich zieh' euch jetzt runter in meinen Wahn Was ich geopfert hab', was ich verlor Ich steh' jetzt mit Schlägen direkt vor dem Tor Die Wände aus Schein, sie halten nicht stand Ich nehme das Glück jetzt in meine Hand. [Verse 3] Ich zähl' die Sekunden, die Stille wird laut Ich weiß, wie man Schlösser knackt, Mauern aufbaut Und Mauern wieder einreißt, wenn das Licht uns verrät Es ist viel zu spät für ein Gebet, das noch weht In den Gassen, wo keiner die Namen mehr nennt Wo jeder von uns nur das Weglaufen kennt Doch heute lauf' ich direkt in den Glanz Eure Welt ist nur Asche, ein verlorener Tanz Was ich gesehen hab', was ich gefühlt hab', wird jetzt zum Preis Das Leben ist kalt, doch mein Hunger ist heiß. [Bridge] Ihr schließt die Augen, ich bin das Erwachen Ich hör' euch weinen, während die Schatten lachen Ein Schritt über’s Glas, ein Schnitt durch das Tuch Euer Erbe ist nichts als ein teurer Fluch. (Ich nehme es mir...) [Chorus] Das Leben der anderen, ich nehme es mir – jetzt Ich steh’ im Schatten, die Klinge ist gewetzt Das Leben der anderen, ich nehme es mir – ganz Ich lösche das Licht und beende den Glanz Das Leben der anderen, ich nehme es mir. [Outro] Ich reiß' mich zusammen. Die Wände aus Schein. Sie reißen zusammen. Ich nehme es mir. Alles. Sag, was ist los? (Stimmen verblassen bis zur Stille) [End]

