[Verse] Krall das Mic, dramatische Gleise, Kater im Schein, In der Dunkelheit des Wordplays, kratz meine Reime. Elektronische Kälte, rhythmisch wie 'n Zug, Verscheucht alle Geister, Hype bleibt wie Fluch. [Bridge] Straßenlichter flackern im Techno-Puls, Im Lärm des Wahnsinns flüstert mein Verstand. [Chorus] Schleichen durchs Leben, klopfend, Kater im Arm, Zerlegen die Zeit, Melodien, die Alarm schlagen. Mystische Nächte, Xylophon-Takt, Rap um meinen Kater, du bist mein Kontrakt. [Verse] Schwärze der Nacht, Tagträume verblassen, Worte wie Krallen, tief in die Seelenkassen. Kratzt der DJ, dunkle Zeilen im Loop, Verloren im Beat, kein Entkommen, kein Ausweg. [Bridge] Elektrische Spannungen durch Adern, blendend, Poesie in Fragmenten, so nah, so fremd. [Chorus] Schleichen durchs Leben, klopfend, Kater im Arm, Zerlegen die Zeit, Melodien, die Alarm schlagen. Mystische Nächte, Xylophon-Takt, Rap um meinen Kater, du bist mein Kontrakt. Leben… Was ist Leben? Wenn Herzen im Rhythmus erbeben? Wenn Blut durch Adern rauscht, Wenn man nur Geräuschen lauscht Oder wenn man Sport treibt? Was wohl am Ende bleibt? Leben… Ist es nach Höherem streben? Ist es laut oder ist es leise Und auf welche Weise Kann ich es fühlen? Leben… Kann man es sehen, Verstehen, wähnen, ersehnen, verlieren? Wir leben und doch gibt es so viele Fragen, Wer kann uns da die Antwort sagen? Für manche vielleicht Gott, der strenge Chef oder die süße Nachbarin von Gegenüber. Was ist es für mich? Leben ist auch negativ, Nicht immer Positiv! Hass und Leid, Kälte und Streit. Nicht immer ist das Leben toll, Turbulent und viel zu voll, Keine Zeit und wieder im Stau, Keine Freude und eine meckernde Frau, Doch klärt das unsere Frage? Leben… Böse und gleichzeitig gut Benötigt es Mut Weiterzugehen und nicht zu stehen, Einfach Leben! Einfach… Ha! Das ich nicht lach‘! Ist es ERleben? Ist es BEleben Oder doch VERleben? Irgendwie kommt man nicht weiter. Es ist wie auf einer Leiter, Die einfach aufhört Und ich bin sicher, dass es nicht nur mich stört! Leben… Eigentlich ganz klar, Dass ich das nicht vorher sah! Der Mensch war es! Er ganz allein hat sich verdammt, Das Wort Leben geschaffen, Das Wort Leben verkannt, Das Wort Leben verändert, Sich selbst belogen und betrogen Und jetzt ist die wahre Bedeutung wohl verloren. Leben… Obwohl… Ja! Das muss es sein, LEBEN! Es kann keine Definition alleine geben, Weil wir alle nach eigenen Definitionen streben! Wir entscheiden, Wir kreiren, Wir verändern, Wir machen Und wir gehen schlussendlich unseren ganz eigenen LEBENsweg, Wenn ich es mir so überleg’… Wir schreiben uns im Laufe der Zeit selbst. Ob neu, ob alt, ob wiederholt Und bis zu unserem Tod haben wir dann gelebt. Jeder auf seine Weise. Leben… So undefinierbar, Aber vom Wort her am Ende doch so wahr! Also lasst uns Leben! Genießen und nicht so viel über Fragen nachdenken, denn das hab‘ ich euch Abgenommen. Es bleibt am Ende für alle also nur noch eine Möglichkeit: Einfach Leben!


