
Lyrics by Kaien Von Rode © [Intro] Keine Schatten. [Verse 1] Ein weißer Raum, kein Vorhang fällt, Wir sind der Rest der kranken Welt. Das Auge wacht aus purem Glas, Es frisst die Haut, es kennt kein Maß. Jeder Winkel ausgeleuchtet, Keine Stirn, die nicht befeuchtet Ist von Schweiß und nackter Angst, Bis du um ein bisschen Gnade baaaangst. [Pre-Chorus 1] Kriech auf dem Boden, such den Spalt, Doch dieses Neonlicht ist kalt. Es gibt kein Gestern, kein Versteck, Das weiße Licht ätzt alles weg... [Chorus] Das Flutlicht brennt, die Linse staaarrt! Kein Fluchtweg mehr, der Asphalt haaarrt! Wo alles leuchtet, stirbt die Naaaaacht! Sie haben uns um das Dunkel gebraaaaacht! Keine Schatten! Keine Schatten! Keine Schatten! Keine Schatten! Wir brennen auuuuus im weißen Licht! [Verse 2] Die Stille dröhnt, der Hochfrequenz- Schrei der sterbenden Existenz. Kein Grauton mehr, nur schwarz und weiß, Auf euren Köpfen schmilzt das Eis. Wir steh'n am Pranger, isoliert, Bis der Verstand den Halt verliert. Ein gläsern Käfig, makellos, Ihr seid die Beute, nackt und bloß. [Pre-Chorus 2] Halt dir die Hände vors Gesicht, Doch es durchdringt dich, dieses Licht. Der Monitor, die ew'ge Wacht, Die euch zu reinen Opfern macht... [Chorus] Das Flutlicht brennt, die Linse staaarrt! Kein Fluchtweg mehr, der Asphalt haaarrt! Wo alles leuchtet, stirbt die Naaaaacht! Sie haben uns um das Dunkel gebraaaaacht! Keine Schatten! Keine Schatten! Keine Schatten! Keine Schatten! Wir brennen auuuuus im weißen Licht! [Verse 3] Die Netzhaut reißt, der Wille bricht, Wir atmen Staub, wir sehen nicht. Zu hell, zu klar, zu steril, Ihr seid das Fleisch für dieses Spiel. Wer sich nicht beugt, der wird radiert, Im Scheinwerferlicht seziert. Gib mir ein Stück der tiefsten Nacht, Bevor das falsche Auge wacht. [Pre-Chorus 3] Die Mauern eng, der Atem schwer, Es gibt kein dunkles Zimmer mehr. Die Wahrheit blendet, grell und rein, Ihr werdet nie mehr unsichtbar sein... [Bridge] Schließ die Au-au-augen... Es wird nicht dunkel. Schließ die Augen... Das Licht ist IN dir. Keine Zuflucht. Kein Geheimnis. Alles sichtbar. Alles offen. GEBT MIR DIE NACHT ZURÜÜÜÜÜCK! LÖSCHT DIESE SONNE AUUUUUS! WIR SIND GEFANGEEEEEN IM GLÄSERNEN SCHLACHTERHAAAAUS! [Final Chorus] Das Flutlicht brennt, die Linse staaarrt! Kein Fluchtweg mehr, der Asphalt haaarrt! Wo alles leuchtet, stirbt die Naaaaacht! Sie haben uns um das Dunkel gebraaaaacht! Keine Schatten! Keine Schatten! Keine Schatten! Keine Schatten! Wir brennen auuuuus im weißen Licht! [Outro] Das Flutlicht brennt! Die Linse starrt. Wo alles leuchtet... ...stirbt die Nacht. Keine... Schatten. [End]

