_English Lyrics below_ [Verse 1] Es liegt ein Grau auf unsern Wegen, als hätte sich die Welt verirrt. Wir tragen Fragen auf den Lippen, bis selbst das Schweigen müde wird. Wir bauten einst aus alten Steinen ein Haus, in dem man friedlich schlief. Doch irgendwo im Fundament liegt noch, was längst vergessen schien. [Verse 2] Man grüßt sich noch mit fremden Augen, man reicht die Hand und zählt dabei, was trennt, was bindet, was uns schützt, und was vom andern übrig sei. Die Worte werden scharf geschliffen, bis keiner mehr den Anfang kennt. Und was erst nur im Flüstern wächst, wird größer, wenn man weg davon rennt. [Chorus] Wo ist die Welt, von der wir träumten, die einmal heller vor uns lag? Wo ist das Wort, das Brücken baute, wenn einer „Mensch“ zum andern sagt? Wir glaubten einst, die Zeit verrinnt und nimmt das Alte mit sich fort. Doch unter kalter Erde glimmt noch immer dunkle Asche dort. [Verse 3] Man nennt die Angst jetzt kluge Vorsicht, man nennt das Schweigen seinen Lohn. Man zieht sich Mauern um die Seele und nennt sie seinen Schutzpatron. So lernen Herzen, wegzusehen, so lernen Hände, still zu sein. Und irgendwann klingt selbst ein Ruf wie fernes Eisen im Gebein. [Interlude] Vielleicht sind wir nicht verdorben, vielleicht sind wir nur zu müde, um uns daran zu erinnern, was einmal in uns brannte. [Verse 4] Denn Dunkelheit beginnt nicht dort, wo plötzlich jede Flamme fällt. Sie wächst viel eher in nem Blick, wenn man dem andern nichts mehr zählt. Ein Herz wird hart mit jedem Wegsehen, ein Wort wird kalt mit jedem „Nie“. Was wir gestern noch verabscheut, trägt plötzlich wieder Namen, ich frag mich wie? [Chrous] Wo ist die Welt, von der wir träumten, die einmal heller vor uns lag? Wo ist das Wort, das Brücken baute, wenn einer „Mensch“ zum andern sagt? Wir glaubten einst, die Zeit verrinnt und nimmt das Alte mit sich fort. Doch unter kalter Erde glimmt noch immer dunkle Asche dort. [Bridge] Vielleicht beginnt die Hoffnung dort, wo einer seinen Blick nicht senkt. Wo einer trotz der kalten Zeiten dem Fremden noch sein Lächeln schenkt. Vielleicht genügt ein kleines Feuer, vielleicht genügt ein einz'ges Licht. Es muss nicht hell genug zum Siegen sein — es genügt, wenn es nicht erlischt. Yeaaa-haaaaa! Solang noch einer widerspricht, solang noch einer nicht vergisst, solang in uns ein Rest von Wärme gegen diese Kälte ist, ist nicht alles schon verloren, ist nicht jeder Weg vorbei. Denn selbst im tiefsten Winter träumt ein Same sich schon frei. [Verse 5] Wir tragen unsere alten Narben wie Karten durch die Zeit. Sie zeigen uns, was einst geschehen, und mahnen uns: Seid bereit. Lasst alte Schatten Schatten bleiben, lasst alte Namen ruhn. Und wenn die Nacht erneut sich hebt, dann lasst uns etwas anderes tun. Yeaaa-haaaaa! Denn vielleicht ist dieser Weltschmerz nur die Hoffnung, die noch brennt. Yeaaa-haaaaa! ''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''''' English Lyrics: *Dark Ashes* [Verse 1] There is gray upon our roads, as though the world has lost its way. We carry questions on our lips, until even silence grows tired. We built a house from ancient stones, where we could sleep in peace. Yet somewhere in the foundation lies what seemed long forgotten. [Verse 2] We still greet each other like strangers, we reach a hand and count the cost: what divides us, what still binds us, what protects us, what remains of the other. The words are sharpened to a blade, until no one knows where they began. And what first grows only in whispers grows larger when we run from it. [Chorus] Where is the world we once dreamed of, the one that once shone brighter? Where is the word that built the bridges, when one human speaks to another? We once believed that time would pass and carry the old away. Yet beneath the frozen earth dark ashes still are glowing there. [Verse 3] They call their fear wise precaution, they call their silence its reward. They build walls around the soul and call them their protector. So hearts learn how to look away, so hands learn how to remain still. And someday even a cry sounds like distant iron in the bone. [Interlude] Perhaps we are not corrupted, perhaps we're only tired, too tired to remember what once was burning inside us. [Verse 4] For darkness does not begin where suddenly every flame goes out. It grows much earlier in a glance when the other no longer counts. A heart grows hard with every looking away, a word grows cold with every "Never." What we despised only yesterday now bears new names, and I wonder how? [Chorus] Where is the world we once dreamed of, the one that once shone brighter? Where is the word that built the bridges, when one human speaks to another? We once believed that time would pass and carry the old away. Yet beneath the frozen earth dark ashes still are glowing there. [Bridge] Perhaps hope begins right there, where someone does not lower their eyes. Where, despite the colder times, one still can smile at a stranger. Perhaps one little fire is enough, perhaps one single light will do. It need not be bright enough to win — it only needs to not go out. As long as someone still speaks out, as long as someone still remembers, as long as some warmth remains within us against this cold, not everything has yet been lost, not every road has reached its end. For even in the deepest winter, a seed still dreams itself free. [Verse 5] We carry our ancient scars like maps across the years. They show us what has happened, and tell us: be prepared. Let old shadows remain shadows, let old names rest where they are. And when the night rises again, let us choose to do something else. [Outro] For perhaps this Weltschmerz is only the hope that still burns.