
Kapitel 2: Die neue Bedrohung
Kapitel 2: Die neue Bedrohung In den dunklen Tiefen des Drachengebirges, wo das Licht des Tages niemals hinabdringt, versammelte sich die Familie des schwarzen Drachen Tarathor. Der gewaltige Drache, dessen Schuppen wie die Nacht glänzten, hatte von der Existenz des grünen Smaragds erfahren. Mit brennender Gier in seinen Augen beschloss Tarathor, den heiligen Edelstein in seinen Besitz zu bringen. Er wusste um die Macht, die der Smaragd barg, eine Macht, die das Hara-Zentrum aktivieren konnte, um die Energie aller Lebewesen zu beherrschen. Tarathor träumte davon, die Kräfte des Smaragds zu entfesseln und über alle Wesen, die unter dem Himmel wandeln, zu herrschen. Seine Familie, bestehend aus vier weiteren Drachen, jeder von ihnen ebenso grausam wie er selbst, war bereit, ihm bei diesem teuflischen Vorhaben zu helfen. Sie planten, den Smaragd aus den Händen der Zwerge zu stehlen und ihn für ihre eigenen finsteren Zwecke zu missbrauchen. Die Drachen wussten, dass der Smaragd das Tor zu einer Macht öffnete, die das Gleichgewicht der Welt verändern konnte. Doch sie kümmerten sich nicht um die Folgen, die ihre Gier nach dieser Macht über das Land bringen würde. In ihren kalten Herzen regte sich nichts als das Verlangen nach Kontrolle und Unsterblichkeit. Die Luft um Tarathor zitterte vor Anspannung, als er den Befehl gab, sich auf den Weg zu machen. Der Plan war einfach, aber grausam: Sie würden die Zwerge überfallen, ihre Städte niederbrennen und den Smaragd rauben. In ihrem Hochmut glaubten die Drachen, dass niemand ihnen widerstehen könnte. Doch die Kräfte, die sie zu entfesseln gedachten, waren mächtiger als sie selbst es erahnten. So begannen die Drachen ihre Reise, unheilvolle Wolken, die über das Land zogen, und Dunkelheit, die das Zwergenreich bedrohte.

