[Spoken Intro] Hör zu. Nicht jeder, der neben dir steht, hat mitgetragen. Manche warten nur, bis du anschiebst. [Verse 1] Du kommst, wenn die Zahlen stimmen, wenn der Applaus schon läuft, stellst dich an den Rand und tust, als hättest du’s aufgebaut. Kein Entwurf, kein Risiko, kein Schritt durch den Dreck, doch beim Teilen deiner Meinung bist du plötzlich direkt. Du kennst jede Abkürzung, doch nicht den langen Weg, willst ernten, was du nie gesät hast, sobald der Laden steht. Wenn die Türen sich öffnen, bist du vorne dabei, aber als es noch geregnet hat, war dein Platz irgendwo frei. [Chorus] Tritt brett fahrer, Hände leer, doch der Anspruch riesengroß, kommst zum fertigen Tisch und fragst: Wo bleibt mein großes Los? Kein Anteil an der Arbeit, kein Stück von dem, was brennt, wer nichts trägt, bekommt nichts, wenn der Kuchen sich trennt. Tritt brett fahrer, hör genau, das ist kein persönlicher Krieg, doch Respekt folgt nicht dem Reden, sondern dem, was wirklich blieb. Kein Anteil an der Arbeit, kein Stück von dem, was brennt, wer nichts trägt, bekommt nichts, wenn der Kuchen sich trennt. [Verse 2] Doch bevor ich mit dem Finger zeig, seh ich in mein Gesicht, auch ich hab schon fremde Wege gelobt und meinen Anteil überschätzt. Hab mich an Ideen angelehnt, wenn mir selbst die Richtung fehlt, und gehofft, dass keiner merkt, wer hier eigentlich nichts bewegt. Manchmal trägt man fremde Namen wie ein Abzeichen auf der Brust, nennt Verbindung dann Loyalität und Bequemlichkeit dann Frust. Ich kenn den leisen Unterschied zwischen Hilfe und Gewinn: Ob du neben jemand aufbaust oder nur danebenstehst und nimmst. [Chorus] Tritt brett fahrer, Hände leer, doch der Anspruch riesengroß, kommst zum fertigen Tisch und fragst: Wo bleibt mein großes Los? Kein Anteil an der Arbeit, kein Stück von dem, was brennt, wer nichts trägt, bekommt nichts, wenn der Kuchen sich trennt. Tritt brett fahrer, hör genau, das ist kein persönlicher Krieg, doch Respekt folgt nicht dem Reden, sondern dem, was wirklich blieb. Kein Anteil an der Arbeit, kein Stück von dem, was brennt, wer nichts trägt, bekommt nichts, wenn der Kuchen sich trennt. [Verse 3] Also klare Regeln: Komm mit Einsatz oder komm nicht, kein falsches Lächeln kauft dir einen Platz an meinem Tisch. Wer verspricht, liefert ab; wer bleibt, hält den Druck auch aus, kein Entzug von fremdem Ruhm macht aus dir ein eigenes Haus. Ich teile gern den Gewinn mit jedem, der ihn miterschafft, mit denen, die im Gegenwind nicht plötzlich Pause machen. Doch wer nur auftaucht, wenn die Ernte in den Körben liegt, lernt: Ein Stück vom Kuchen gibt’s für Hände, die man sieht. [Stripped Bridge] Kein Groll. Nur Bilanz. Du willst dazugehören? Dann trag etwas mit. Nicht morgen. Jetzt. [Final Chorus] Tritt brett fahrer, Hände leer, doch der Anspruch riesengroß, kommst zum fertigen Tisch und fragst: Wo bleibt mein großes Los? Kein Anteil an der Arbeit, kein Stück von dem, was brennt, wer nichts trägt, bekommt nichts, wenn der Kuchen sich trennt. Tritt brett fahrer, hör genau, das ist kein persönlicher Krieg, doch Respekt folgt nicht dem Reden, sondern dem, was wirklich blieb. Kein Anteil an der Arbeit, kein Stück von dem, was brennt, wer keine Leistung bringt, bekommt kein Stück vom Kuchen, wenn er trennt. [Outro] Nicht jeder Platz ist reserviert. Verdien dir deinen.


