Song Cover Image

Im Stiagnhaus

+ Show full styles
V5.5

❤️Text ohne Dialekt unten angehängt!❤️ ❤️Im Treppenhaus❤️ [Verse 1] Im Stiagnhaus vom oldn Gemeindebau, do klingt da Tog no noch, da Lift bleibt wieda steckn, irgendwer schimpft glei auf die Soch. De Nochborin im drittn Stock kennt jedn Noman und jedn Grund, wia a lebendigs Zeitungsblatt‘l mocht's ihre Rundn Stund um Stund. [Verse 2] Junge Familien ziagn ein mit Kartons und gonz vül Elan, wo früha olde Stimman woarn, fongt jetzt wos Neiches on. Monche Tür bleibt irgendwonn für imma stüll und zua, und trotzdem lebt die Erinnarung no weita auf dem Flur. [Pre-Chorus] Da Pensionist sitzt beim Fensta und schaut da Zeit beim Gehn zua, er kennt die Gsichta scho länga ols so monche olte Uhr. [Chorus] Im Stiagnhaus, do rennt des Lebn auf und ob, hinta jeda Tür spült si a eigne Gschicht do oh. Zwischn Gruaß und Schweign, zwischn Handy und Kaffee, bleibt a Stück vom oldn Wien im Wind vom Stiagnhaus steh. Und wenn ma glaubt, es kennt si kana mehr genau, donn zagt mia da Olltog: Mir san do… im sölbn Bau. [Verse 3] Da Lärm von obn wird diskutiert bis spät in d'Nocht hinein, beim Müllraum gibt's Philosophien, wos sauber muaß und richtig sein. Jeda hot sei eigne Ordnung, jeda glaubt, er hot do recht, und trotzdem trog'n de sölbn Stiagn uns durch guate und schlechte Zeit'n echt. [Verse 4] i geh durchs Stiagnhaus und hör de vüln klanan Wölt'n, de hinta Tür'n verborgn liegn und trotzdem ols z'sommholtn. De Mauan san scho runzlig wordn, doch vulla Melodie, und jede Spur im Stiagnhaus schreibt weita an da Biografie. [Pre-Chorus] A Radl steht im Gong, und glei geht irgendwo a Tür auf, fünf Meinungen in drei Minutn, so nimmt des Drama seinan Lauf. [Chorus] Im Stiagnhaus, do rennt des Lebn auf und ob, hinta jeda Tür spült si a eigne Gschicht do oh. Zwischn Gruaß und Schweign, zwischn Handy und Kaffee, bleibt a Stück vom oldn Wien im Wind vom Stiagnhaus steh. Und wenn ma glaubt, es kennt si kana mehr genau, donn zagt mia da Olltog: Mir san do… im sölbn Bau. [Bridge Spoken] Wenn wer kronk wird oda Hülfe braucht im Haus, donn schau'n auf amol de Leit aus ihre Wohnungan raus. De holbe Stiagn leitat on und bringt a Suppn vorbei, und für an kurzn Moment san ma uns wieda noh dabei. [solo] (Outro] Jo… jo… im Stiagnhaus bleibt da Duft vom Sunntog no im Gong, a Kindalochn mischt si mit an oldn Lieblingsgsong. Die Zeit geht ihre Stiagn auffi, Stufn für Stufn leis, und jede Tür bewoahrt ihr Glück, ihr Hoffn und ihr‘n Preis. De Mauan san vielleicht scho old, doch sterbn werdn's net genau, solang ma unsre Gschichtn taln do im Stiagnhaus vom Bau, solang ma unsre Gschichtn taaln… do im Stiagnhaus vom Bau. ❤️❤️❤️❤️❤️Text ohne Dialekt!❤️❤️❤️❤️❤️ Im Treppenhaus [Strophe 1] Im Treppenhaus des alten Gemeindebaus klingt der Tag noch nach, der Aufzug bleibt wieder stecken, irgendjemand schimpft sofort darüber. Die Nachbarin im dritten Stock kennt jeden Namen und jeden Grund, wie eine lebendige Zeitung macht sie Stunde um Stunde ihre Runden. [Strophe 2] Junge Familien ziehen mit Kartons und viel Elan ein, wo früher alte Stimmen waren, beginnt jetzt etwas Neues. Manche Tür bleibt irgendwann für immer still und geschlossen, und trotzdem lebt die Erinnerung auf dem Flur weiter. [Pre-Chorus] Der Pensionist sitzt am Fenster und sieht der Zeit beim Vergehen zu, er kennt die Gesichter schon länger als so manche alte Uhr. [Refrain] Im Treppenhaus, da läuft das Leben auf und ab, hinter jeder Tür spielt sich eine eigene Geschichte ab. Zwischen Grüßen und Schweigen, zwischen Handy und Kaffee, bleibt ein Stück des alten Wien im Wind des Treppenhauses stehen. Und wenn man glaubt, niemand kennt sich mehr wirklich, dann zeigt uns der Alltag: Wir sind hier ... im selben Haus. [Strophe 3] Der Lärm von oben wird bis spät in die Nacht diskutiert, beim Müllraum gibt es Philosophien darüber, was sauber und richtig ist. Jeder hat seine eigene Ordnung, jeder glaubt, er hat recht, und trotzdem tragen uns dieselben Treppen durch gute und schlechte Zeiten. [Strophe 4] Ich gehe durch das Treppenhaus und höre die vielen kleinen Welten, die hinter den Türen verborgen liegen und trotzdem alles zusammenhalten. Die Mauern sind schon faltig geworden, aber voller Melodien, und jede Spur im Treppenhaus schreibt weiter an der Lebensgeschichte. [Pre-Chorus] Ein Fahrrad steht im Gang, und sofort geht irgendwo eine Tür auf, fünf Meinungen in drei Minuten, so nimmt das Drama seinen Lauf. [Refrain] Im Treppenhaus, da läuft das Leben auf und ab, hinter jeder Tür spielt sich eine eigene Geschichte ab. Zwischen Grüßen und Schweigen, zwischen Handy und Kaffee, bleibt ein Stück des alten Wien im Wind des Treppenhauses stehen. Und wenn man glaubt, niemand kennt sich mehr wirklich, dann zeigt uns der Alltag: Wir sind hier ... im selben Haus. [Bridge gesprochen] Wenn jemand krank wird oder Hilfe im Haus braucht, dann schauen plötzlich die Leute aus ihren Wohnungen heraus. Die halbe Stiege läutet an und bringt eine Suppe vorbei, und für einen kurzen Moment sind wir einander wieder nah. [Solo] [Outro] Ja ... ja ... im Treppenhaus liegt noch der Duft des Sonntags im Gang, ein Kinderlachen mischt sich mit einem alten Lieblingslied. Die Zeit steigt ihre Stufen hinauf, Stufe für Stufe leise, und jede Tür bewahrt ihr Glück, ihre Hoffnung und ihren Preis. Die Mauern sind vielleicht schon alt, doch sterben werden sie nicht, solange wir unsere Geschichten hier im Treppenhaus des Hauses teilen, solange wir unsere Geschichten teilen ... hier im Treppenhaus des Hauses.