
Geboren mit dem Wunsch zu sterben, mit der Last von tausend Jahren, angefüllt mit tiefer Trauer, taumeln wir durch unser Leben. Kämpfen uns durch Dornenhecken, ohne jemand zu entdecken, der des Kusses würdig wäre, fühlen nur des Lebens Schwere. Lange sind wir so gewandert, haben vieles so ertragen, haben uns oft abgesondert in den ewig langen Tagen. Doch auf einmal aus dem Meere all der Trübsal und des Leides sehn vier Augen sich entgegen, die sich kennen, sich verstehen. Geboren mit dem Wunsch zu sterben, mit der Last von tausend Jahren, angefüllt mit tiefer Trauer, wagen wir das Unfassbare: Wagen wir zu leben. ... wagen wir zu leben...

