
Danke Papa
[Intro – sehr langsam, riesiger Kathedralenhall, ferne Glocken] (Mönchschor, ganz leise) „Vater und Sohn…“ „Zwei Herzen…“ „Für immer verbunden…“ [Gesprochen – tiefe warme Männerstimme] Papa… du hast mir ein Lied geschrieben. Ein Lied nur für mich. Du hast darin gesagt: Meine Liebe kann man nicht kaufen. Mein Herz trägt kein Preisschild. Und weißt du was, Papa? Du hast recht. Das hier… ist meine Antwort an dich. [Strophe 1] Du hast von dieser Frau erzählt, die plötzlich vor mir stand, ich dachte vielleicht: „Diesmal nimmt das Glück mich an die Hand.“ Doch dann kam dieses Foto, und plötzlich ging es nur ums Geld. Da merkte ich: Das ist nicht die Liebe, die für mich wirklich zählt. Ich kam zu dir und sagte: „Papa, irgendwas ist faul.“ Und deine Antwort war ganz einfach: „Mein Sohn, hör auf dein Gefühl.“ [Pre-Chorus – Mönchschor antwortet] Und genau das hab ich getan! (Chor) „Hör auf dein Herz…“ Ich sagte Nein, ich ging meinen Weg. (Chor) „Bleib wie du bist…“ Und heute weiß ich, Papa: Dein Rat war richtig. [Refrain – groß und emotional] Danke Papa, ich hab daraus gelernt! Ich wurde oft genug verarscht, oft genug verletzt und enttäuscht. Doch das lasse ich nicht mehr zu, dieses Mal passe ich auf! Und wenn mein Herz mir sagt: „Uwe, hier stimmt etwas nicht“, dann höre ich darauf! Denn meine Liebe kann man nicht kaufen, mein Herz trägt kein Preisschild drauf. Ich will eine Frau, die wirklich zu mir steht, die mit mir durch gute und schlechte Zeiten geht. Und Papa, egal was passiert: Ich weiß, wo ich hingehöre. NACH HAUSE! Zu meiner Familie. Zu den Menschen, die mich wirklich lieben. Zu dir, Papa. [Strophe 2 – Country-Blues, Akustikgitarre und Mundharmonika] Du hast in deinem Lied gesagt: „Mein Üfchen, bleib einfach wie du bist.“ Papa, diese Worte werde ich niemals vergessen. Denn genau das werde ich tun. Ich ändere mich für keine Frau der Welt, egal, was sie verspricht, egal, was ihr gefällt. Wer mich wirklich liebt, der nimmt mich so, mit meinem Herzen, meinem Lachen – mit Uwe sowieso. Ich will kein Spiel für eine Nacht, keinen schönen, aber falschen Schein. Ich möchte einfach ehrlich lieben und genauso ehrlich geliebt sein. So hast du es in deinem Lied gesagt, und Papa, du kennst deinen Sohn. Denn genau danach suche ich – nicht nach Geld und nicht nach Lohn. [Bridge – Musik fast vollständig weg] Papa… du hast mir Hoffnung gegeben. Du hast gesagt: „Irgendwo gibt es eine, die dich so nimmt, wie du bist.“ Vielleicht hast du recht. Vielleicht steht sie irgendwann vor mir. Aber bis dahin renne ich niemandem mehr hinterher, der mein Herz nicht verdient. Ich wurde oft genug verarscht. Ich wurde oft genug enttäuscht. Und daraus habe ich gelernt. Dieses Mal passe ich auf. [Aufbau – Folktrommeln und Dudelsack kommen langsam] Und wenn wieder jemand kommt, der meine Liebe kaufen will: NEIN! Wenn jemand nur mein Geld möchte: NEIN! Wenn jemand verlangt, dass ich mich für sie verändere: NEIN! Denn mein Papa hat mir etwas beigebracht: Echte Liebe braucht kein Preisschild! [Großer Refrain – Dudelsack, Chor, Folk-Trommeln] MEINE LIEBE KANN MAN NICHT KAUFEN! MEIN HERZ TRÄGT KEIN PREISSCHILD DRAUF! Ich such ’ne Frau, die wirklich zu mir steht, die mit mir durch gute und schlechte Zeiten geht! Papa, deine Worte nehme ich mit, egal, wohin mein Leben mich führt. Denn du hast deinen Sohn verstanden, als mein Herz wieder enttäuscht wurde. Ich hab Nein gesagt! Ich bin nach Hause gegangen! Hab den Frust im Pool gelassen und wieder neu angefangen! Und heute sage ich: DANKE PAPA! Danke für deinen Rat! Danke für deine Ehrlichkeit! Danke, dass du für mich da bist, gerade in einer schweren Zeit! [Mönchschor – mächtig] „Vater und Sohn!“ „Vater und Sohn!“ „Bleib wie du bist!“ „Bleib wie du bist!“ [Trance-Drop – tiefer Bass, Dudelsack und Kathedralenchor] Ich weiß, wo ich hingehöre! NACH HAUSE! Egal, wie weit ich gehe! NACH HAUSE! Egal, wer mich enttäuscht! NACH HAUSE! Denn dort sind die Menschen, die mich wirklich kennen! Dort muss ich mich nicht verstellen! Dort darf ich einfach Uwe sein! [Letzte Strophe – plötzlich wieder ganz ruhig] Papa… vielleicht kommt irgendwann dieser Augenblick, von dem du in deinem Lied gesprochen hast. Vielleicht finde ich irgendwann wirklich meine große Liebe. Eine Frau, die mein Herz und nicht mein Geld sieht. Eine Frau, die mich nicht verändern möchte. Eine Frau, die mich einfach nimmt, wie ich bin. Und wenn dieser Tag kommt, werde ich mich an deine Worte erinnern. Aber bis dahin bleibe ich vorsichtig. Denn ich habe gelernt. [Letzter Refrain – zunächst Piano, dann riesiger Chor] Meine Liebe kann man nicht kaufen, mein Herz trägt kein Preisschild drauf. Papa, diese Worte bleiben bei mir, denn sie kamen von Herzen direkt zu mir. Ich lasse mich nicht mehr verarschen, das wurde ich schon oft genug. Dieses Mal passe ich besser auf, denn aus Erfahrung wird man klug. Ich werde mich für keine Frau auf dieser ganzen Welt verändern. Denn wenn sie Uwe wirklich liebt, muss sie auch Uwe bekommen. Mit meinen Fehlern. Mit meinem Lachen. Mit meinem großen Herzen. Einfach so, wie ich bin. Und wenn das Leben mich wieder enttäuscht, gebe ich die Hoffnung trotzdem nicht auf. Denn du hast mir gezeigt: Irgendwann kommt vielleicht mein Augenblick. [Outro – nur Piano, Akustikgitarre und ferner Mönchschor] Papa… du hast gesagt: „Mein Üfchen, bleib einfach wie du bist.“ Meine Antwort darauf ist: Das werde ich. Danke Papa. Für dein Lied. Für deinen Rat. Für deine Liebe. Und dafür, dass ich immer weiß, wo ich hingehöre. Nach Hause. Zu meiner Familie. Zu dir. (Mönchschor ganz leise) „Echte Liebe braucht kein Preisschild…“ „Echte Liebe braucht nur zwei Herzen…“ „Vater und Sohn…“ „Für immer…“ [Ende]Gregorianik, deutscher Folk-Party- und Country-Blues-Blend, riesige emotionale Kathedralenhallproduktion, tiefe warme männliche Leadstimme, Mönchschor mit Call-and-Response, extrem langsamer gefühlvoller Einstieg, ferne Klosterglocken, sanftes Piano und Akustikgitarre, dezente Mundharmonika, warmes Akkordeon, Folktrommeln, tiefer warmer Bass, langsam hypnotischer elektronischer Puls, kraftvolle schottische Dudelsack-Soli, großer emotionaler Vater-Sohn-Chor, monumentaler Trance-Drop bei „Nach Hause“, anschließend sehr langsamer friedlicher Ausklang mit Piano, Glocken und ausfahrendem Mönchschor.

