(Strophe 1) Ein Blick im Spiegel zeigt die Spuren der Zeit, Der Morgen beginnt langsam, die Wege sind weit. Manchen Schritten fehlt heute der frühere Schwung, Doch im Herzen bleibt manche Erinnerung jung. Die Knochen erzählen vom Leben, das war, Vom Wandel der Welt und von jedem Paar Jahr’. (Refrain) Alt werden ist Lernen, Vergeben und Seh’n, Den eigenen Pfad ohne Eile zu geh’n. Es zaubert uns Falten, zieht Stille heran, Und zeigt doch den Reichtum, den niemand stehlen kann. (Strophe 2) Man muss manches abgeben, das früher leicht fiel, Die Schnelligkeit schwindet, verändert das Spiel. Manche Freunde sind fort, und der Tag wird oft leise, Das Abschiednehmen gehört mit auf die Reise. Man spürt die Grenze, die der Körper uns setzt, Und fragt sich manchmal, was im Leben noch zählt – jetzt. (Refrain) Alt werden ist Lernen, Vergeben und Seh’n, Den eigenen Pfad ohne Eile zu geh’n. Es zaubert uns Falten, zieht Stille heran, Und zeigt doch den Reichtum, den niemand stehlen kann. (Bridge) Doch mit den Jahren wächst innere Ruh’, Man hört der Welt mit mehr Nachsicht zu. Die Hektik von gestern verliert ihren Sinn, Im Frieden mit sich liegt der wahre Gewinn. (Strophe 3) Ein Nachmittagssonnenstrahl, warm auf der Haut, Ein tiefes Verstehen, dem man endlich vertraut. Die Weisheit des Alters ist kein weißes Haar, Sondern zu wissen, was wirklich wichtig war. Jeder Augenblick zählt, ohne Hast, ohne Streit, Ein spätes Geschenk dieser kostbaren Zeit.


