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Wenn der Oktober atmet

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V6

Lyrics written by @Arloma. All rights reserved © 2026 ​ Der Nebel hängt tief über den Feldern. ​ Die Scheiben sind nass. ​ Und irgendwo fällt eine Tür ins Schloss. ​ (Mmhh...) ​ ​ Der Weg zum Haus ist kaum noch zu sehen, feuchtes Laub klebt an meinen Schuh'n. Am alten Zaun hängt noch das Schild schief, doch dahinter bleibt heute alles stumm. ​ Ein Rabe sitzt oben auf der Leitung, der Atem wird weiß vor meinem Gesicht. Ich zieh die Jacke ein Stück höher und geh weiter, auch wenn man kaum etwas sieht. ​ (Keep moving...) ​ ​ Der Wind kommt näher, die Luft wird kalt. ​ (Mm, so cold...) ​ Noch ist es ruhig, doch nicht mehr lang. ​ (Not for long...) ​ ​ Wenn der Oktober atmet, zieht der Nebel durch die Stadt. (Through the city...) ​ Wenn der Oktober atmet, weiß man nie, was er noch vorhat. (You never know...) ​ Er bringt den Regen, er bringt den Wind, und irgendwann geh'n wir nach Haus. (Home again...) ​ Wenn der Oktober atmet, bleiben wir noch ein bisschen draußen. (Just a little longer...) ​ ​ Gloomtober. (Ooh...) ​ Nebel auf der Haut. ​ Gloomtober. (Mmhh...) ​ Der Oktober wird laut. ​ ​ Jetzt schlägt der Regen gegen die Fenster, Blätter jagen quer über den Hof. Die Dachrinne läuft längst über, der Wind drückt gegen das Gartentor. ​ Ein Ast fällt irgendwo auf den Gehweg, ein loses Blech schlägt immer im Takt. Ich seh das Licht aus meinem Fenster und weiß genau, wo dieser Abend endet. ​ (I know where I'm going...) ​ ​ Der Wind wird stärker, der Himmel schwer. ​ (Closer now...) ​ Noch ein paar Schritte, dann bin ich da. ​ (Almost home...) ​ ​ Wenn der Oktober atmet, zieht der Regen durch die Stadt. (Through the city...) ​ Wenn der Oktober atmet, weiß man nie, was er noch vorhat. (You never know...) ​ Er bringt den Regen, er bringt den Wind, und irgendwann geh'n wir nach Haus. (Home again...) ​ Wenn der Oktober atmet, bleiben wir noch ein bisschen draußen. (Just a little longer...) ​ ​ (Ooh...) ​ (Mmhh...) ​ ​ Die nasse Jacke hängt an der Tür. ​ Der Wasserkocher klickt. ​ Die Schuhe bleiben auf der Matte, Regen läuft langsam an der Scheibe entlang. ​ Ich zieh die Decke über die Beine, stell die Tasse neben mich. ​ Draußen kann der Sturm noch weitermachen. ​ Heute braucht er mich nicht mehr. ​ (Let it rain...) ​ ​ Wenn der Oktober atmet, zieht der Regen durch die Stadt. (Through the city...) ​ Wenn der Oktober atmet, weiß man nie, was er noch vorhat. (You never know...) ​ Doch hier drin ist es ruhig, hier drin ist es warm, und draußen zieht der Wind vorbei. (Stay right here...) ​ Wenn der Oktober atmet, darf die Welt für heute draußen bleiben. (Outside tonight...) ​ ​ Gloomtober. (Ooh...) ​ Regen an der Scheibe. ​ Gloomtober. (Mmhh...) ​ Und ich bleib noch eine Weile. (Stay a while...)