
Dunkelheit
▌│█║▌║▌║ 𝙇𝙮𝙧𝙞𝙘𝙨 𝙗𝙮 𝙏𝙧𝙞𝙥𝙎 ║▌║▌║█│▌ [Verse 1] ich bin ein mysteriöses Wesen. man sieht mich nur äußerst selten. die meiste Zeit tauch ich unter dem Radar. ungefragt tauch ich plötzlich auf, überraschend, unnahbar nah. genauso schnell bin ich auch wieder weg, tauche wieder ab in meine ungewisse und dunkle Gedankenwelt. ich verstecke mich vor dem Licht, ich suche andauernd mein Gesicht. ich wälz im Dreck, suche in jedem Versteck, seh meinen Halt vor lauter Träumen nicht. und doch findet es mich nicht... sagt mir: Wie lebt man ohne Gesicht? ich muss mich weiter verantworten vor meinem mentalen Gericht. [Bridge] die Nacht ist mein Tag, denn eure Blicke machen mich schwach. ungesehen fühl ich mich stark, es ist gefährlich leise, genau wie ich es mag. [Hook] ich hab mich in wundervoller Lyrik gefangen. für mich hat sie allerdings nicht viel übrig, verdammt. ich zerschreibe den Geist in diesem lyrischen Unterfangen, dokumentiere, wie der Mord an meiner Vergangenheit begann. setze mich zusammen aus Mosaik, weil ich andauernd zerbrech. aber... gut gefälscht ist nun mal auch nicht echt... [Verse 2] ich bin tagsüber am Schlafen, weil sie dementieren, dass ich wach bin. würd so gerne träumen vom Erwachen. sag mir: Kannst du mich erfassen? die Stimmen schreien und sie kratzen an meinem Bewusstsein, das langsam anfängt, mich zu hassen. die Dunkelheit ist ein Fluch und ein Segen. nachts bin ich lebendig, doch tagsüber kann ich mich kaum regen. ich glaub, mental bin ich am verwesen. meine Auffassungsgabe registriert nur Dauerregen. [Bridge] die Nacht ist mein Tag, ihre Blicke brennen schwarz. ungesehen fühl ich mich stark, es wird gefährlich laut, ich glaub, ich begehe Hochverrat. [Hook] ich hab mich in wundervoller Lyrik gefangen. für mich hat sie allerdings nicht viel übrig, verdammt. ich zerschreibe den Geist in diesem lyrischen Unterfangen, dokumentiere, wie der Mord an meiner Vergangenheit begann. setze mich zusammen aus Mosaik, weil ich andauernd zerbrech. aber... gut gefälscht ist nun mal auch nicht echt...

