
Das Mädchen und die Rosen
V3.5
Die Mädchen und die Rosen die sind so übel dran. Die Lüftchen, die da kosen ziehn schleunig ihre Bahn. Und du auch, den ich meine du liessest mich alleine: Die Mädchen und die Rosen die sind so übel dran. Die Vöglein bleiben munter liegt das Gefilde brach. Geht auch die Waldpracht unter sie ziehn der Liebe nach. Denn wenn sie ferne wandern zieht eines mit dem andern. Die Vöglein bleiben munter liegt das Gefilde brach. Und gehn die Nachtigallen verblühn die Rosen gleich, sie welken hin und fallen zur Erden still und bleich. Ach Gott, seit du gegangen wie bleich sind meine Wangen! Und gehn die Nachtigallen verblühn die Rosen gleich.

