Jeder Tag dieselbe Farbe, gleiche Wand ich lauf im Kreis, verliere mich im Sand die Uhr tickt leise, doch sie lügt mich an nichts bewegt sich, obwohl ich rennen kann Träume liegen schwer wie Beton in mir zu viele „später“, zu wenig „jetzt passiert“ mein Kopf baut Käfige aus Routine und Zeit und ich merk erst spät, dass ich drin gefangen bleib Slow Life… alles zieht vorbei Slow Life… bin ich wirklich frei? Stillstand frisst mir die Zeit bis mein Herz in mir schreit Fenster offen, doch die Luft ist zu schwer ich atme Gedanken, doch sie geben nichts her „morgen“ wird zur Ausrede jeden Tag bis nichts mehr übrig bleibt außer der Frag wer ich wäre, wenn ich wirklich geh statt nur zu warten, dass sich irgendwas dreht Zweifel wie Strom durch meine Haut doch irgendwo darin hab ich mir selbst vertraut Slow Life… alles zieht vorbei Slow Life… bin ich wirklich frei? Stillstand frisst mir die Zeit bis mein Herz in mir schreit Ein kleiner Schritt zerreißt die Struktur Angst auf den Schultern, doch ich geh trotzdem nur kein Wunder kommt, wenn man stehen bleibt Veränderung lebt, wenn man selbst sie schreibt Slow Life… alles zieht vorbei Slow Life… ich brech jetzt entzwei kein Stillstand, kein „vielleicht“ bis mein Herz wieder schreit