
Uhrenticken Kopfgeficke Wenn innere Stimmen sich mit Realität vermischen Verwischen Gedanken zu einem Einheitsbrei Zwischen Sinnloses erhält zu viel Gewichtung Und Wichtiges verkommt zu Einerlei Einerseits Sind die Stimmen lauter als damals - einer anderen Zeit Andererseits Wird das Gefühl tauber als damals - und Einsamkeit Macht sich breit Nimmt die Leere ein - zeigt Beständigkeit Ständig bleibt Nur mein einsamer Begleiter Nimmt mich ein, wird Teil von mir, wird "Ich" Wirklich Ist er nicht - schreit mir dennoch in's Gesicht Wird zum Gedicht Innere Stimmen werden zu Worten Worte erzeugen Klang Doch am Ende bleibt das Nichts Nichts Wird sich ändern Nichts Wird jemals besser Nichts Spricht ganze Bände Nichts Schneidet wie ein Messer Nichts Auf der ganzen Welt Ist ein größerer Feind Als ich selbst Nichts macht mich glücklich Nichts tut mir weh Nichts bedrückt mich Nichts ist von Dauer Nichts kann ich sehen Wenn ich mein Spiegelbild anschaue Da ist Nichts Nichts bringt mich aus der Ruhe Nichts bringt mich zum Weinen Nichts ist komplett Nichts ist präsent Nichts zerreißt mich Nichts ist von Bedeutung Nichts ist existent

