
[INTRO – gesprochen, leise, emotional] Vielleicht warst du nicht für immer. Vielleicht warst du nur der Teil von mir, den ich erst verlieren musste, um zu merken, wer ich eigentlich bin. Und trotzdem… wenn nachts alles still wird, such ich dich noch in den Gedanken, die ich längst vergessen wollte. --- [VERSE 1 – MALE RAP | ruhig, dunkel] In meinen Augen liegt die Nacht, doch keiner sieht, was dahinter brennt. Ich sag, es geht mir gut, weil man die Wahrheit leichter verdrängt. Dein Name steht noch irgendwo zwischen alten Nachrichten und Staub. Ich lösch die Bilder von uns beiden, doch aus meinem Kopf krieg ich sie kaum. Ich fahr ziellos durch die Straßen, Scheiben runter, kalter Wind. Jede Kurve bringt mich weiter, doch nicht dahin, wo wir mal sind. Und wenn jemand nach dir fragt, sag ich: „Das ist lange her.“ Doch manchmal ist ein „Ist vorbei“ nur ein anderes Wort für „Es fällt mir schwer“. Ich wollte nie viel von dir, nur ein bisschen mehr von deiner Zeit. Doch wir haben uns verloren zwischen Stolz und Ehrlichkeit. --- [PRE-CHORUS – MELODIC MALE VOCAL] Sag mir, warum tut Loslassen mehr weh als alles, was vorher war? Warum wird aus einem „Für immer“ irgendwann nur „Es ist vorbei“? --- [HOOK – MELODIC | EMOTIONAL] Es war einmal wir, und jetzt bleibt nur Erinnerung. Zwei Herzen voller Narben, doch keiner weiß, warum. Ich wollte dich vergessen, doch vergess dabei mich selbst. Vielleicht war unsere Liebe nur ein Fehler, der noch hält. Es war einmal wir, jetzt ist die Wohnung viel zu still. Ich geh durch diese Nächte, weil ich nicht schlafen will. Und wenn du irgendwann fragst, ob ich dich noch vermiss – dann sag ich nichts. Weil du die Antwort längst schon bist. --- [VERSE 2 – RAP | dichter, intensiver] Ich hab gelernt, mein Chaos hinter einem Lächeln zu verstecken. Alle sehen meine Schritte, keiner sieht die leeren Ecken. Manchmal denk ich, ich bin stärker, doch dann reicht ein altes Lied. Und auf einmal steh ich wieder an dem Punkt, von dem man flieht. Schwarz sind die Wolken über mir, Regen läuft mir übers Gesicht. Ich weiß nicht, ob das Tränen sind, aber unterscheiden kann ich's nicht. Ich hab Fehler gemacht, mehr als ich zählen kann. Hab Menschen weggestoßen, die ich eigentlich behalten wollte. Vielleicht war ich zu spät ehrlich. Vielleicht warst du längst schon fort. Vielleicht haben wir uns geliebt, aber nie am gleichen Ort. Und ich frage mich bis heute: Was genau hab ich verloren? Dich? Oder die Version von mir, die es nur mit dir gegeben hat? --- [BUILD – ATMOSPHÄRISCH | PIANO + DEEP BASS] Ich wollte bleiben… du wolltest frei sein. Ich wollte reden… du wolltest schweigen. Und irgendwo dazwischen ist aus „Wir“ ein „War einmal“ geworden. --- [DROP / HOOK – DARK TECHNO RAP] Es war einmal wir! Jetzt bleibt nur Rauch in meinem Zimmer. Es war einmal wir! Und ich erkenn mich selbst nicht wieder. Ich lauf durch die Nacht, bis die Gedanken leiser werden. Bis aus all den alten Wunden irgendwann neue Wege werden. Es war einmal wir! Doch ich geh weiter, auch wenn's brennt. Es war einmal wir! Und vielleicht ist das der Moment, an dem ich endlich aufhör, deinen Namen zu vermissen und anfange, mich selbst nicht mehr zu verlieren. --- [VERSE 3 – RAP | persönlicher, verletzlicher] Ich hab so oft gesagt: „Alles gut“, obwohl gar nichts okay war. Hab mich selbst nicht mehr erkannt, weil ich ständig jemand anderes war. Ich wollte stark sein für die Welt, doch war nachts allein damit. Hab versucht, dich festzuhalten, während du schon weitergingst. Vielleicht musstest du gehen, damit ich endlich versteh: Man kann jemanden lieben und trotzdem auseinandergehen. Und nein, ich will dich nicht hassen. Dafür war zu viel echt. Du warst nicht meine Rettung, aber du warst mein Zuhause – eine Zeit lang. Jetzt steh ich hier alleine, mit dem Rücken an der Wand. Und zum ersten Mal seit Jahren nehm ich meine eigene Hand. --- [BRIDGE – GESPROCHEN / FLÜSTERND] Vielleicht sehen wir uns irgendwann wieder. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht irgendwann, wenn es nicht mehr weh tut. Und vielleicht lächeln wir dann und wissen beide: Wir waren nicht umsonst. Wir waren nur nicht für immer. --- [FINAL HOOK – GROSS | EMOTIONAL + TECHNO DROP] Es war einmal wir, doch ich bin noch hier. Mit all meinen Narben, mit allem in mir. Ich lass dich jetzt gehen, auch wenn mein Herz noch schreit. Denn manchmal bedeutet Liebe nicht bleiben – sondern Freiheit. Es war einmal wir, und vielleicht war das genug. Ich trag dich nicht mehr als Wunde, sondern als Teil meines Wegs. Und wenn die letzte Nacht irgendwann vorübergeht, werd ich nicht mehr zurückschauen. Weil ich endlich versteh: Es war einmal wir. Doch jetzt bin ich wieder ich. --- [OUTRO – PIANO | DISTANT VOCAL ECHO] Es war einmal wir… Und vielleicht musste es genau so enden. Damit ich endlich anfangen konnte, weiterzugehen.

