
Memorandum eines gefallenen
[Chorus] Jede Zeile mein Vermächtnis, Schrift aus Stahl, Gedanken schwer wie Blei, ich trag sie überall. Meinen Masterplan gefasst, für die Nachwelt bereit, Hinterlasse Spuren, auch wenn keiner mehr bleibt. Von Anfang an ehrlich, nie Maske getragen, Doch jetzt, im Endspiel, bricht mein Rückgrat nach Tagen. Zeit rennt vor mir weg, doch ich spür kein Bedauern, Was mir bleibt, ist das Wort, wie Donner in den Mauern. [Verse 1] Allzu lange vertraut, war immer der, der gibt, Ehrlichkeit mein Schild, manchmal, was einen bricht. Weiße Weste getragen in dunkler Gesellschaft, Immer der Fels, doch Risse in der Oberfläche. Wachsamkeit verloren, Moment reicht zum Scheitern, Jetzt droht das Urteil, kann mich keiner mehr befreien. Hab viel verloren, was zählt, bleibt im Schatten, Zellenfensterblick, Hoffnung beginnt zu ermatten. Gedanken wie Kugeln, kreisen nah am Boden, Meine Freiheit, entrissen, wie Flügel von den Drohnen. Lebenswert? Frag mich leise, antworte nicht, Spür die Kälte im Herzen, erkenne mein Gesicht. [Chorus] Jede Zeile mein Vermächtnis, Schrift aus Stahl, Gedanken schwer wie Blei, ich trag sie überall. Meinen Masterplan gefasst, für die Nachwelt bereit, Hinterlasse Spuren, auch wenn keiner mehr bleibt. Von Anfang an ehrlich, nie Maske getragen, Doch jetzt, im Endspiel, bricht mein Rückgrat nach Tagen. Zeit rennt vor mir weg, doch ich spür kein Bedauern, Was mir bleibt, ist das Wort, wie Donner in den Mauern. [Verse 2] Alles steht still, wenn die Tür schließt zur Nacht, Reflektiere mein Leben, was hab ich gemacht? Weißer Anstrich verblasst – im Schatten die Schuld, Auf der Suche nach Licht, doch es fehlt mir Geduld. Das Fenster zum Hof, mein Blick in die Leere, Nur Papier und Gedanken, die ich nicht mehr entleere. Vorwärts kein Weg, rückwärts nur Schmerz, Mein Memorandum – getragen vom Herz. Strophe für Strophe wird das Urteil gefällt, Kann nicht aufhören zu schreiben, auch wenn alles zerfällt. Bin am Boden, doch still bleibt das Feuer, Denn jedes Wort meiner Zeilen wiegt wie Ungeheuer. [Bridge] Doch egal, wie sie richten, mein Geist bleibt frei, Meine Feder wiegt schwer, bleibt Erinnerung dabei. Selbst im Gefängnis erhebt sich mein Klang, Mein Memorandum erklingt – noch lange nach dem Klang. [Chorus] Jede Zeile mein Vermächtnis, Schrift aus Stahl, Gedanken schwer wie Blei, ich trag sie überall. Meinen Masterplan gefasst, für die Nachwelt bereit, Hinterlasse Spuren, auch wenn keiner mehr bleibt. Von Anfang an ehrlich, nie Maske getragen, Doch jetzt, im Endspiel, bricht mein Rückgrat nach Tagen. Zeit rennt vor mir weg, doch ich spür kein Bedauern, Was mir bleibt, ist das Wort, wie Donner in den Mauern. [Outro] Wenn die Zukunft verblasst, bleibt mein Name geschrieben, Es sind Verse geblieben, die durch Gitter noch fliegen. Mein Memorandum, mein Traum, mein geheimer Bericht, Für die Ewigkeit bleiben Schatten und Licht.

