
(Intro) (Low, distorted hum of a cello. Sound of a lighter flicking.) Check. Ein-Zwei. Der Himmel aschgrau... der Atem kalt. Hörst du das? Das ist der Puls der Betonwüste. (Verse 1) Die Stadt schläft, doch mein Schatten ist hellwach, Schreibe Zeilen in das Schweigen, bis das Skelett kracht. Hier oben zählt nicht, was du sagst, nur was du einhältst, In einer Welt, die aus den Fugen und aus dem Leim fällt. Jeder Blick ein Urteil, jede Träne aus Blei, Wir jagen Geistern hinterher und nennen es frei. Der Asphalt saugt die Träume auf wie ein Schwamm, Wir suchen Gott in Ruinen, doch finden nur Schlamm. (Chorus) (Deep, gravelly voice - slow and heavy) Es ist die Nachtschicht, das Licht wird rar, Die Wahrheit ist ein Gift, doch sie schmeckt wunderbar. Tief in der Lunge brennt der Rauch der Geduld, Wir tragen keine Kronen, wir tragen nur Schuld. Aggressiv in der Stille, ein Sturm ohne Wind, Vergessen im Dunkeln, wo wir zu Hause sind. (Verse 2) Schau in den Spiegel, siehst du Narben oder Leere? Die Schwerkraft meiner Sünden hat die doppelte Schwere. Brüder werden zu Fremden für ein Bündel voll Papier, Das Herz wird zur Festung, die Seele zum Tier. Ich spucke Galle auf den Takt, bis die Membran reißt, Weil kein Schwein hier draußen weiß, was Loyalität heißt. Zwischen Hochhausschluchten und dem letzten Gebet, Suchen wir den Ausweg, bevor die Welt sich nicht mehr dreht. (Outro) (Music fades to just a heavy, heartbeat bass) Halt die Augen offen. Die Dunkelheit lügt nicht. Nachtschicht. (Static sound... silence)

