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Mir san in die Berg dahoam

V5.5

Gemeinschafts Projekt von Rudger Haraldsson & Klaus Weixler Album - Von der Waterkant ins Steirerland - Original Text: Klaus Weixler ❤️Text ohne Dialekt unten angehängt!❤️ ❤️Wir sind in den Bergen zuhause❤️ 1. Mir foahrn durchs steira Lond, Vorbei an Wold und Fluss. No a poar Kurvn weita, Bis ma auffi muaß. Die Kinda hintn san laut, „Schau, a Hirsch! do drübn holt!“ Da Radio spült an Austropop, Und da Papa singt vül zu folsch. 2. Da Nebel hängt do im Tol, Da Boch plätschat ruhig dahin. Da Motor brummt im Takt da Stroßn, Und jeda schaut nur hin. Donn reißt da Himml longsom auf, Die Sunn kummt über’n Berg. No a boa Minutn bloß, Und des Herz wird wieda stoark. Refrain: Oh Steiermoark, wir kumman hoam, Mit da Bergluft tiaf in da Brust do drin. Oh Steiermoark, hearst des Liad, Weil uns dei Wold no imma gspiat. Oh Steiermoark, Olmen und Wind, Wo olle Surgn gonz weit unten sind. Oh Steiermoark, du bist frei, Mir san in die Berg dahoam san imma dabei. 3. Es geht vorbei an olde Höf, Die Blumankastln bunt und hööl. Auf da Wies’n stehn die Kiah so ruhig, Ols hätt die Wölt no ewig Zeit. Da Duft von Holz und frisch‘n Brot, Ziacht leis durchs offane Fensta, jo. Und jeda Kilometa mehr, Mocht s’Herz a bissl leichta. 4. Die Gipfel glänzn in da Sunn, Da Himml stohlblau und weit. Die Kinda schaun jetzt stüll aussi, Verzaubat von da stülln Zeit. Donn segn ma endlich unsre Hüttn, Mit’n Rauch aus’m Kamin. A tiafa Otemzug, olles so leicht, Schena konn’s goar net sein. Refrain: Oh Steiermoark, wir kumman hoam, Mit da Bergluft tiaf in da Brust do drin. Oh Steiermoark, hearst des Liad, Weil uns dei Wold no imma gspiat. Oh Steiermoark, Olmen und Wind, Wo olle Surgn gonz weit unten sind. Oh Steiermoark, du bist frei, Mir san in die Berg dahoam san imma dabei. 5. Boarfuaß durch’s taunosse Groos, Und da Wind foahrt durch die Hoar. Die Surgn bleibn unt’n im Tol, Ols war’n’s nia wirklich do. Kernölbrot und a Glasal Wein, Da Obnd gliaht so schee rein. Jetzt wiss ma wieda, wos des hoaßt, Wenn Glück beim Hoamkumman steht. 6. Die Glockn läutn weit durchs Tol, Da Tog geht longsom aus. Und die gonze Hetz von unt’n, Bleibt irgendwo dahoam. Mir sitzn mitanond auf da Bonk, Und schaun ins Obndliacht. Die Steiermoark singt ihr old’s Liad, Und mehr braucht da Mensch do net. Refrain: Oh Steiermoark, wir kumman hoam, Mit da Bergluft tiaf in da Brust do drin. Oh Steiermoark, hearst des Liad, Weil uns dei Wold no imma gspiat. Oh Steiermoark, Olmen und Wind, Wo olle Surgn gonz weit unten sind. Oh Steiermoark, du bist frei, Mir san in die Berg dahoam san imma dabei. Bridge: Boarfuaß durchs taunosse Groos, Sunn und Woldduft auf da Haut. Amol tiaf die Bergluft otman, Und jedn Stress im Tol unt‘n lossn. Die Grülln singan, da Obnd folt, Des Herz wird stüll und weit. In die Berg vergisst ma olles, Und find’t sei echte Zeit. Outro: Oh Steiermoark … hearst den Wind, Und morgn bleima afoch do. Oh Steiermoark … Berg und Liacht, Mehr brauch ma net. ❤️❤️❤️❤️❤️Text ohne Dialekt!❤️❤️❤️❤️❤️ Wir sind in den Bergen zuhause 1. Wir fahren durch das Steirerland, vorbei an Wald und Fluss. Noch ein paar Kurven weiter, bis man hinauf muss. Die Kinder hinten sind laut: „Schau, ein Hirsch, dort drüben hält er sich auf!“ Das Radio spielt Austropop, und Papa singt viel zu falsch. 2. Der Nebel hängt im Tal, der Bach plätschert ruhig dahin. Der Motor brummt im Takt der Straße, und jeder schaut nur hin. Dann reißt der Himmel langsam auf, die Sonne kommt über den Berg. Nur noch ein paar Minuten, und das Herz wird wieder stark. Refrain Oh Steiermark, wir kommen heim, mit der Bergluft tief in unserer Brust. Oh Steiermark, hörst du das Lied, weil uns dein Wald noch immer spürt. Oh Steiermark, Almen und Wind, wo alle Sorgen ganz weit unten sind. Oh Steiermark, du bist frei, wir sind in den Bergen zuhause und immer dabei. 3. Es geht vorbei an alten Höfen, die Blumenkästen bunt und hell. Auf den Wiesen stehen die Kühe so ruhig, als hätte die Welt noch ewig Zeit. Der Duft von Holz und frischem Brot zieht leise durchs offene Fenster. Und jeder Kilometer mehr macht das Herz ein bisschen leichter. 4. Die Gipfel glänzen in der Sonne, der Himmel stahlblau und weit. Die Kinder schauen nun still hinaus, verzaubert von der ruhigen Zeit. Dann sehen wir endlich unsere Hütte, mit dem Rauch aus dem Kamin. Ein tiefer Atemzug, alles so leicht, schöner kann es gar nicht sein. Refrain Oh Steiermark, wir kommen heim, mit der Bergluft tief in unserer Brust. Oh Steiermark, hörst du das Lied, weil uns dein Wald noch immer spürt. Oh Steiermark, Almen und Wind, wo alle Sorgen ganz weit unten sind. Oh Steiermark, du bist frei, wir sind in den Bergen zuhause und immer dabei. 5. Barfuß durch das taunasse Gras, und der Wind fährt durch die Haare. Die Sorgen bleiben unten im Tal, als wären sie nie wirklich da gewesen. Kernölbrot und ein Glas Wein, der Abend glüht so schön herein. Jetzt wissen wir wieder, was es bedeutet, wenn das Glück beim Heimkommen wartet. 6. Die Glocken läuten weit durchs Tal, der Tag geht langsam zu Ende. Und die ganze Hektik von unten bleibt irgendwo zurück. Wir sitzen miteinander auf der Bank und schauen ins Abendlicht. Die Steiermark singt ihr altes Lied, und mehr braucht der Mensch nicht. Refrain Oh Steiermark, wir kommen heim, mit der Bergluft tief in unserer Brust. Oh Steiermark, hörst du das Lied, weil uns dein Wald noch immer spürt. Oh Steiermark, Almen und Wind, wo alle Sorgen ganz weit unten sind. Oh Steiermark, du bist frei, wir sind in den Bergen zuhause und immer dabei. Bridge Barfuß durch das taunasse Gras, Sonne und Waldduft auf der Haut. Einmal tief die Bergluft atmen und jeden Stress unten im Tal zurücklassen. Die Grillen singen, der Abend fällt, das Herz wird still und weit. In den Bergen vergisst man alles und findet seine wahre Zeit. Outro Oh Steiermark ... hör den Wind, und morgen bleiben wir einfach hier. Oh Steiermark ... Berge und Licht, mehr braucht man nicht.