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Wieder Hier

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V6

Du bist gegangen, wolltest mehr, die alten Ziele gaben nichts mehr her. Hast neue Gesichter gesehen, neue Wege probiert, und gespürt, wie man sich selbst mit der Zeit verliert. Die Stadt ist anders, vieles hat sich gedreht, doch manches bleibt, auch wenn die Zeit vergeht. Was uns verbunden hat, ist nicht einfach fort, man trägt ein Stück davon an jeden neuen Ort. Wieder hier — nach all den Jahren, mit neuen Fragen, alten Narben. Wieder hier — nichts bleibt besteh’n, doch manche Wege muss man geh’n. Wir haben uns verändert, jeder auf seine Art, manches wurde leiser, manches wurde hart. Wir lachen über früher, doch wissen genau: Nicht alles war leicht, nicht alles war schlau. Was hat dich zurückgebracht an diesen Ort? War’s die Sehnsucht, war’s ein ungelöstes Wort? Vielleicht war es die Zeit, vielleicht ein neuer Blick, vielleicht führt mancher Umweg einen selbst zurück. Wieder hier — nach all den Jahren, mit neuen Fragen, alten Narben. Wieder hier — wir fang’n nicht von vorn an, wir knüpfen dort an, wo keiner ersetzen kann. Wir lachen wie früher, trotz all der Zeit, nicht alles vergessen, nicht alles verzeiht. Die Zeit hat uns verändert, jeder ging seinen Lauf, doch was uns einst verbunden hat, gibt man nicht einfach auf. [intermezzo] Wieder hier — nach all den Jahren, nicht mehr dieselben, doch noch da. Wieder hier — und jetzt wird klar: Was wirklich zählt, war immer da. [end] (Instrumental)