### **Strophe 1: Die Ruhestรคtte** Am Saum des grauen Meeres, wo der Wind die Felsen bricht, Tragen wir das Holz zusammen, schauen in das Abendlicht. Kein Schild steht mehr im Kampfe, kein Bogen ist gespannt, Wir legen eure Seelen in der Ahnen kรผhles Land. ### **Strophe 2: Gedenken an die Gefallenen** Fรผr die Starken, die fielen, als die Klingen dunkel sangen, Fรผr die Mรผtter und die Kinder, die im Nebel schlafen gingen. Die Nornen webten Fรคden, viel zu kurz fรผr unser Herz, Doch im Holz der alten Eiche ruht nun euer aller Schmerz. ### **Refrain** *Brennt, ihr Flammen, tragt sie fort,* *Zu den Hallen tief im Norden, an den sternenhellen Ort.* *Aus Asche wird die Erde, aus den Trรคnen flieรŸt der Fluss,* *Bis das Horn des Heimdall schallt und die Nacht sich wenden muss.* ### **Strophe 3: Die Reise** Skaรฐi hรผllt die Berge ein, der Winter blรคst ins Horn, Ein Schiff aus Birkenholz gebaut, getrรคnkt in stummen Zorn. Frigg webt goldne Tรผcher fรผr den Weg durch Urds Fluss, Wo kein Leid mehr euch berรผhrt und niemand weinen muss. ### **Brรผcke (Chor / Sprechgesang)** *(Mit tiefer, getragener Stimme spoken / gegrรถlt)* *โ€žGefรคhrten fallen, Sippen vergehen,* *Doch die Ehre der Namen wird ewig bestehen.* *Wir sichern das Feuer, wir hรผten den Herd,* *Euer Andenken bleibt uns heilig und wert.โ€œ* ### **Refrain** *Brennt, ihr Flammen, tragt sie fort,* *Zu den Hallen tief im Norden, an den sternenhellen Ort.* *Aus Asche wird die Erde, aus den Trรคnen flieรŸt der Fluss,* *Bis das Horn des Heimdall schallt und die Nacht sich wenden muss.* ### **Outro** Der Rauch steigt auf gen Himmel... Die See nimmt euer Schiff... Ruht sanft im Wind der Ahnen... *(Musik blendet langsam mit dem Gerรคusch von Meeresrauschen aus)*