
Schwimmende Feuerschale [Strophe 1] Verschmolzene Seelen brauchen Nähe Dafür sind sie hier Doch nicht um zu bleiben Nur um sich zu erinnern wer sie füreinander sind Denn Wasser, das sich zu lange beim Feuer befindet verliert sich selbst im Dampf Und Feuer, das zu lang sich beim Wasser befindet, erlischt seine Glut im Dampf. [Pre-Chorus] Nähe zwischen Feuer und Wasser ist kein Dauerzustand Sie ist ein heiliger Moment Ein Berühren ohne Bleiben Damit das Eigene sich wieder erkennt [Refrain] Nur für Momente dürfen wir eins sein Ein Atemzug ein Aufleuchten im Sein Ein Tropfen Wasser auf die Glut Ein Funke, der ins Wasser fällt Zu viel, zu oft – und wir verlieren was uns eigentlich erhält [Strophe 2] Manchmal lässt das Feuer ein Stück seiner Glut hinab Um zu spüren, wie die Nähe des Wassers Tiefe schmeckt ohne, dass das Wasser des Feuers ganze Glut überdeckt. Oh wie das zischt und dann verlischt Oh wie das zischt und dann verlischt Oh wie das zischt und dann verlischt Und manchmal hebt das Wasser eine kleine Welle an Über den Rand der Feuerschale nur so viel, wie sie tragen kann Oh wie das zischt und dann verdampft Oh wie das zischt und dann verdampft Oh wie das zischt und dann verdampft [Pre-Chorus] Das Spiel ist schön im Sternenlicht. doch ehrlich gefährlich ohne Rücksicht. Es braucht Wachheit und gegenseitige Aufmerksamkeit Es braucht einen Rhythmus dazwischen Pausen vom Zischen. [Refrain] Nur für Momente dürfen wir uns aneinander reiben dürfen wir eins sein Um uns zu befreien Um wahr zu bleiben Ein Kuss aus Elementen von Sünde befreit Ein Tanz am Rand der Zeit Zu viel Nähe wird zur Gefahr wenn Aumerksamkeit bleibt nicht immerdar [Bridge] Die Feuerschale darf keine Risse haben Keine Löcher aus Vernachlässigung Denn wenn Erde fehlt dem Wasser zerfließt es ohne Form und Richtung Und wenn dem Feuer die Luft genommen durch Angst, durch Zweifel, durch nicht weiter kommen Dann brennt es nicht mehr frei sondern frisst es sich durch und wird verrückt dabei. [Strophe 3] Darum halten wir die Verbindung zu dem, was uns erdet oder was uns nährt Zum Alltag, zur Arbeit, zum Leben das außerhalb unseres inneren Raumes steht Nicht aus Distanz sondern aus Weisheit Nicht aus Verzicht sondern aus Maß [Letzter Refrain] Unsere Liebe darf verschmelzen Doch nur kurz und ganz bewusst Damit Wasser Wasser bleibt und Feuer weiter leuchtet mit Lust. Wir hüten den heiligen Moment wir hüten den Rand Wir hüten die Schale mit ruhiger Hand [Outro] Was wir teilen, ist kein Besitz sondern ein Moment im Fluss Die Verschmelzung aus Feuer und Wasser die man nicht festhalten muss [© SongSilke 2025 All Rights Reserved | Unauthorized use, reproduction, remixing, adaptation, or distribution of this work without explicit written permission is strictly prohibited and will be enforced under applicable copyright laws.]

