
Still steh’ ich fest im Sturm der Schicksalswogen, Ein Turm aus Nacht, aus Ernst und kaltem Stein. Des Schicksals Hand hat mir den Weg verlogen, Doch bleib’ ich treu, mir selbst und ganz allein. Die Welt ist Schach — ein Spiel von Licht und Schatten, Wo jeder Zug den eigenen Fall bestimmt. Die Schwachen ziehen, von Hoffnung ganz ermatten, Bis Staub sie deckt, der ihre Spur vernimmt. Doch ich, aus Dunkel ward ich einst geboren, Verharr’ im Schlag, vom Schmerz gestählt und stumm. Mag König stürzen, Reich und Glanz verloren — Ich bleibe stehen: der schwarze, alte Turm. Doch ich, aus Dunkel ward ich einst geboren, Verharr’ im Schlag, vom Schmerz gestählt und stumm. Mag König stürzen, Reich und Glanz verloren — Ich bleibe stehen: der schwarze, alte Turm. Ich bleibe stehen: der schwarze, alte Turm.

