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#Wie d’ Maid’n Riebezahl ausg’schnickt hot #DialectRuleZ

[intro: spoken, live-pronouncing] Zum Abschluss des heutigen Abends singe ich euch noch ein Lied aus der Heimat meiner schlesischen Vorfahren: die Sage "Wie Rübezahl zu seinem Namen kam". Der Berggeist des Riesengebirges hatte sich in eine hübsche Grafentochter verliebt und sie zu sich ins Berg-Anwesen verschleppt ... [short instrumental interlute] [verse2] Alloan im Schloss, traurig’s Herz, koana bei ihr, nur Wind und Schmerz. „O Berggeist, gib mer G’spielinna mei!“ Dor Berggeist kummt, fragt: „Was soll sei?“ [verse3] Er bringt paar Riebe, legt’s ihr hi, „Mach draus, wasd willscht, so wie i!“ Sie macht draus Mägde, lacht und singt, doch nach paar Däg schrumpeln’s, wie’s halt ging. [verse4] „Mehr Riebe brauch i, die gehn all ein, hob’n bald ka G’spielinna mehr, will net alloa sei!“ Dor Berggeist pflanzt, schuftet, schwitzt, dass’s Feld voll Riebe steht, wie’s blitzt. [bridge] Die Maid’n denkt nach, ersinnt a List, wie sie entkomm’n kann, weil’s ihr hier zu trist. Sie tut, als ob sie Hofstaat will bau’n, dor Berggeist soll zähln, ob’s reicht zum Vertrau’n. „Zähl all dei Riebe, ob’s gnua san do! Nur dann mach i Hofstaat, dann bleib i scho.“ Dor Berggeist zieht los, zählt und zählt, die Maid’n bleibt klug, hat längst gewählt. [verse5] Sie macht aus frische Riebe sich selba und zwei, macht sich und G’spielinna, ganz heimlich dabei. Mit List und Geschick, entkommt sie geschwind, während dor Berggeist zählt, wie d’r Wind. [verse6] Er kimmt zurück, schaut auf Maid'n und Magd, doch die schrumpeln bald, er merkt’s am annern dag. Die echte ist fort, über Berg und Tal, dor Berggeist brüllt, doch’s hilft ihm keinmal. [ancient deep male vocals, angry:] "RRRRROOOOOOOAAAAARRRRHHAAH" [chorus] Riebezahl, Riebezahl, zähl dei Riebe überall! Doch die Maid’n is hin fort, üba alle Berg und Ort. [outro] Seitdim ruaft a jeda im Land ihn Riebezahl, wie’s ihm g’fallt, doch sei Herz, des tut ihm weh vor Frust drum musst aufpassa, wie'd ihn nenna tust!