[Intro] Seitdem ich 25 Jahre bin hör ich Schreie oben unten still unten toben [Verse 1] Seitdem ich 25 Jahre bin höre ich Schreie oben, frag mich, wer ich bin weil ich Jesus ja erkenne, staunend unten schreien bin das Kreuz auf meinen Schultern, keiner sieht mein Weinen Klingel ruhig, erkenne unten, zuhör’n, wenn es brennt er heißt Sahingöz, der Name, der im Dorf die Runde rennt Sie aufpassen, heulen, ignorieren, laufen einfach weg nachdenklich gesehen, öfter zuhören – doch Respekt? ich bin Dörfler, red nicht viel, nur wenn es sein muss Das öfter rufen freiwillig, doch am Ende nur Verdruss leise enttäuscht respektieren meine Narben im Gesicht doch die Namen und die Wörter, Bruder, tragen mein Gewicht [Chorus] Seitdem ich 25 Jahre bin hör ich Schreie oben, seitdem such ich Sinn ihr helft doch alle, sagt ihr – doch ich steh hier drin zwischen Himmel, zwischen Boden, zwischen Staub und Wind Seitdem ich 25 Jahre bin hör ich Schreie oben, tief in mir drin die Namen und Deutsch, Mandarin verraten, wer ich bin hör’ sie heulen in der Nacht, doch ich halt das still [Verse 2] Seitdem ich 25 Jahre bin, seh ich klarer hör die Schreie meiner Fehler, jede Wunde wird erfahr’ner unten schreien meine Zweifel, oben ruft mich still das Licht ich erkenn es, ja ich seh es, doch die Welt erkennt mich nicht Sie aufpassen, heulen, ignorieren, wenn ich ehrlich red Sahingöz im Ausweis, doch im Blick nur müder Schnee ich bin Dörfler, doch die Straßen reden andres über mich das öfter rufen freiwillig, aber kommen tut hier nichts leise enttäuscht respektieren meine Art, wenn ich verzeih die Namen und die Sprachen trag ich wie ein altes Kleid hör’ sie heulen seitdem ich 25 bin – mein Kopf zu voll ihr helft doch alle, sagt ihr, doch das Echo bleibt nur hohl [Chorus] Seitdem ich 25 Jahre bin hör ich Schreie oben, seitdem such ich Sinn ihr helft doch alle, sagt ihr – doch ich steh hier drin zwischen Himmel, zwischen Boden, zwischen Staub und Wind Seitdem ich 25 Jahre bin hör ich Schreie oben, tief in mir drin die Namen und Deutsch, Mandarin verraten, wer ich bin hör’ sie heulen in der Nacht, doch ich halt das still