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Into the Action with Hanno Mickrigen

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[Intro Dialogue] Boss: "Mickrigen! Die Berichte liegen noch nicht auf meinem Tisch. Was bilden Sie sich eigentlich ein?" Hanno: "Ich bilde mir gar nichts mehr ein, Chef. Ich sehe die Dinge jetzt einfach, wie sie sind." Boss: "Sie sehen gar nichts! Ohne mich wären Sie ein Niemand in einem Billiganzug." Hanno: "Dieser 'Niemand' hat gerade die Tür hinter sich abgeschlossen. Setzen Sie sich." Boss: "Was? Sind Sie wahnsinnig geworden? Räumen Sie sofort Ihren Schreibtisch!" Hanno: "Oh, mein Schreibtisch ist schon leer. Aber Ihr Thron hier? Der wackelt gewaltig." Boss: "Sie riskieren Ihre gesamte Karriere für... für was eigentlich?" Hanno: "Für den Moment, in dem ich aufhöre, Ihre Schatten für die Sonne zu halten." Boss: "Sie sind ersetzbar. Morgen sitzt hier ein anderer, der spurt!" Hanno: "Vielleicht. Aber heute bin ich derjenige, der das Licht ausmacht." Boss: "Das werden Sie bereuen, Mickrigen. Das ist Ihr Ende!" Hanno: "Nein. Das ist der erste Schritt auf meinem eigenen Weg. Hören Sie genau hin." [Intro] Ich schritt den Pfad aus Staub und Blei Die Ketten stumm, doch nie ganz frei Ich kenne nun den Weg nach Haus Aus diesem Labyrinth heraus [Verse 1] Dein Urteil wiegt schwer wie verrostetes Eisen In Räumen, die nur von Vergangenem speisen Du thronst auf dem Hochmut, aus Glas und Papier Doch die Seele des Hauses, sie wohnt nicht bei dir Ich hab die Flure der Angst oft vermessen Und fast dabei meine Träume vergessen [Pre-Chorus 1] Der Zeiger der Uhr schlägt gegen die Brust Aus blindem Gehorsam wird brennende Lust Die Richtung ist klar, das Ziel ist erwacht Ich breche den Bann der unendlichen Nacht [Chorus] Ich bin den langen Weg gegangen War in deinen Spiegeln oft gefangen Doch ich kenne nun das Tor Tritt aus dem Schatten jetzt hervor Ich will nur sein, was ich versprach Bevor mein eigener Wille brach Ich will sein... ich will sein... [Verse 2] Du baust deine Mauern aus Stolz und Befehlen Und glaubst, du könntest die Richtung uns stehlen Doch Hanno hat heute die Haare im Wind Wo deine starren Gesetze erblind' Ein mickriger Name, ein riesiger Mut In meinen Adern kocht endlich die Wut [Pre-Chorus 2] Die Aktenberge, sie stürzen nun ein Ich muss nicht länger dein Schattenbild sein Der Kompass in mir zeigt weg von dem Thron Hier ist das Ende, hier ist dein Lohn [Chorus] Ich bin den langen Weg gegangen War in deinen Spiegeln oft gefangen Doch ich kenne nun das Tor Tritt aus dem Schatten jetzt hervor Ich will nur sein, was ich versprach Bevor mein eigener Wille brach Ich will sein... ich will sein... [Verse 3] Dein Zeigefinger, er zittert vor Wut Während in mir eine Flamme nun ruht Die Freiheit schmeckt besser als jeder Vertrag Ich feiere heute meinen ersten Tag Hinter der Tür, die du niemals sahst Weil du dich nur an der Ohnmacht erlabst [Pre-Chorus 3] Das Licht der Neonröhren verblasst Ich werfe ab meine bleierne Last Die Krawatte gelöst, der Blick ist nun weit Es ist Zeit für die Rebellion, es ist Zeit! [Chorus] Ich bin den langen Weg gegangen War in deinen Spiegeln oft gefangen Doch ich kenne nun das Tor Tritt aus dem Schatten jetzt hervor Ich will nur sein, was ich versprach Bevor mein eigener Wille brach Ich will sein... ich will sein... [Bridge] (Staccato, energisch) Kein Nicken mehr. Kein Bücken mehr. Kein Ja-Sager-Blick. Kein Weg mehr zurück. Ich bin nicht mickrig, ich bin die Flut Die deine Ordnung verbrennen tut! [Drop] Ich bin den Weg gegangen! Ich kenne nun das Tor! Ich will sein! Ich will endlich sein! [Outro Dialogue] Hanno: "Behalten Sie den Schlüssel, Chef. Ich brauche ihn nicht mehr." Boss: "Mickrigen... warten Sie! Wer soll das alles hier jetzt machen?" Hanno: "Fragen Sie doch mal die anderen. Falls die noch da sind." (Hintergrund: Geräusche von vielen Menschen, die gleichzeitig ihre Sachen packen) Boss: "Was ist das für ein Lärm? Was passiert hier?" Hanno: "Das ist das Geräusch eines leeren Büros. Ein Machtwechsel der Stille." Boss: "Sie können nicht alle gehen! Ich bin der Boss!" Hanno: "Ein Boss ohne Team ist nur ein einsamer Mann in einem zu großen Zimmer. Adieu." [End]