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02. Der Thron hinter dem Sturm

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V6

[Intro – Orgel, klare E-Gitarre] Eine Tür stand offen in der Zeit, dahinter lag die Ewigkeit. Und eine Stimme sagte mir: „Steig herauf und sieh von hier.“ [Strophe 1] Ein Thron stand über jedem Meer, kein Weg der Erde führte her. Ein Regenbogen, still und weit, umgab den Ort der Ewigkeit. Vier Wesen sangen Tag und Nacht, vierundzwanzig hielten Wacht. Sie legten ihre Kronen hin, als hätte Macht hier keinen Sinn. [Refrain] Hinter dem Sturm, hinter dem Regen, hinter den Jahren, die vergehen, brennt ein Licht, das niemals fällt, älter als die ganze Welt. Hinter der Angst, hinter den Fragen, die wir durch unser Leben tragen, steht ein Thron im ewigen Licht, und sein Schweigen täuscht uns nicht. [Strophe 2] Ein Buch lag in der rechten Hand, mit sieben Siegeln fest gebannt. Kein Wesen konnte sie befreien, kein König durfte sie entweihen. Ich weinte über diese Welt, die sich für unbesiegbar hält. Da sprach ein Alter neben mir: „Der Löwe siegte. Schau nur hier.“ [Pre-Refrain] Doch keinen Löwen sah ich dort, kein Schwert, kein königliches Wort. Ein Lamm stand da, von Wunden schwer, und niemand war ihm gleich an Ehr. [Refrain] Hinter dem Sturm, hinter dem Regen, hinter den Jahren, die vergehen, brennt ein Licht, das niemals fällt, älter als die ganze Welt. [Bridge – Cello und E-Gitarre] Nicht Macht allein, nicht Gold, nicht Stein. Nicht Angst, nicht Zwang besiegen den Tod. Ein Lamm mit Wunden nahm das Buch. Und alle Stimmen wurden zum Ruf. [Letzter Refrain] Würdig ist das Lamm im Licht, das die sieben Siegel bricht. Was verborgen war seit Jahren, wird die Erde nun erfahren. [Outro] Die erste Hand berührte das Siegel. Und irgendwo begann die Welt zu zittern.