
[Verse 1] Die Sommer dauern zu lange. Der Boden reißt auf. Aus den Gräben wird Staub. Aus den Brunnen wird Stille. Das Grundwasser sinkt. Tag für Tag. Meter für Meter. Und keiner kann so tun, als wäre das nichts. [Verse 2] Die Fichten stehen eng. Zu viele von derselben Sorte. Gerade Reihen. Gleiche Wurzeln. Gleiche Schwäche. Dann kommt die Trockenheit. Dann kommt der Käfer. Dann kippen sie um. Einer nach dem anderen. [Pre-Chorus] Wir sehen es. Wir messen es. Wir zählen die kahlen Hänge. Und trotzdem bleibt so vieles halb. Zu langsam. Zu klein. [Chorus] Mehr Urwälder. Mehr Schutz für Land. Mehr Zeit für das, was bleibt. Mehr Naturschutzgebiete. Mehr Nationalparks. Mehr Raum für Leben. Es wird getan. Aber nicht genug. Nicht für das, was jetzt schon brennt. [Verse 3] Die Erde ist krank. Man sieht es an den Rändern. An den Feldern ohne Kraft. An den Bäumen ohne Atem. Und doch ist sie nicht verloren. Nicht für immer. Nicht solange wir noch umdenken. Nicht solange wir noch handeln. [Pre-Chorus] Wir wissen es längst. Wir haben es vor Augen. Wir tragen die Folgen mit. Es reicht nicht, nur zu reparieren. Wir müssen bewahren. Neu anfangen. Anders. [Chorus] Mehr Urwälder. Mehr Schutz für Land. Mehr Zeit für das, was bleibt. Mehr Naturschutzgebiete. Mehr Nationalparks. Mehr Raum für Leben. Es wird getan. Aber nicht genug. Nicht für das, was jetzt schon brennt. [Bridge] Die Dürre kommt nicht nur als Wetter. Sie kommt als Verlust. Als leere Senke. Als Wald, der nicht zurückkommt. Doch wir können Flächen öffnen. Wir können schützen. Wir können zulassen, dass Natur wieder Natur wird. [Final Chorus] Mehr Urwälder. Mehr Schutz für Land. Mehr Zeit für das, was bleibt. Mehr Naturschutzgebiete. Mehr Nationalparks. Mehr Raum für Leben. Es wird getan. Aber nicht genug. Nicht für das, was jetzt schon brennt. Die Erde ist krank. Mit Mensch. Aber das geht vorbei.

