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Еin anderer Traum...

[Verse 1] Ein weißes Rauschen füllt den Raum, Die Wirklichkeit wird blind zum Traum. Ich suche Bilder, die die Flut verschlang, Im Strom der Gedanken, in dem ich ertrank. Der Nebel begräbt, was gestern noch war, Zurück bleibt die Leere, stumm, unnahbar. [Verse 2] Das Gestern zerbricht wie ein dünnes Glas, Verweht sind die Zeilen, die ich einst las. Ein Wort entflieht, nur Stille im Raum, Ich finde es nie im nebligen Traum. Die Chronik verloren, sie zerfällt zu Staub, Zurück bleibt die Angst, mein Verstand wird nun taub. [Chorus] Wo ist die Zeit, wo ist mein Geist? Der Faden, der jäh im Dunkeln reißt! Ich laufe blind durch ein leeres Schloss, Verloren im tiefen Gedankenfloß. Erinnerung schmilzt wie der Frühlingsschnee, Wenn ich die Zeit nur noch rennen seh‘. [Verse 3] Ein Schlüssel liegt fest in meiner Hand, Doch welches Schloss hat er je benannt? Gesichter driften stumm vorbei, Ihr Echo stiehlt mir den letzten Schrei. Ich bin ein Buch auf dem leeren Tisch, Wo im Nullpunkt jede Zeile verwischt. [Bridge] Sekunden verrinnen... eins, zwei, drei... Wer war ich noch? Es ist vorbei. Ein Schatten tanzt an der stummen Wand, Ich bin mir selber nun unbekannt. [Outro] Ein Lichtblick im Grau... Stumme Ruh' im Raum... Ich fliege im Wind... Es bleibt... ein anderer Traum...