Strophe 1 (männliche Stimme) Der Morgen fällt durchs gleiche Fenster, blass und still wie immer schon. Die Straßen tragen meine Schritte, doch ich laufe ohne Lohn. Meine Tage gleichen Schatten, die sich endlos wiedersehn. Und ich frage mich im Schweigen, wohin diese Wege gehn. Strophe 2 (weibliche Stimme) Doch im Grau der frühen Stunden liegt ein Flüstern, kaum gehört. Eine leise zweite Stimme, die die Stille sanft zerstört. Zwischen all den alten Fragen wächst ein Licht, so zart und klein. Vielleicht ist hinter deinen Zweifeln noch ein anderer Morgen dein. Pre-Chorus (Duett – leise) Er: Zwischen Atem und Gedanken liegt ein kalter, stiller Raum. Sie: Doch in jedem grauen Morgen schläft ein ungeträumter Traum. Chorus (Duett) Morgen wie gestern, der Himmel bleibt grau. Zwei Stimmen in mir wissen nicht genau. Morgen wie gestern, die Tage vergehn – doch zwei Seelen in mir wollen weiter sehn. Strophe 3 (männliche Stimme) In den Spiegeln meiner Wege steht ein Fremder still und stumm. Jeder Schritt bringt neue Fragen, doch die Antwort bleibt verstummt. Strophe 4 (weibliche Stimme) Aber irgendwo im Dunkeln wartet mehr als du verstehst. Denn vielleicht beginnt das Leben erst, wenn du weitergehst. Bridge (Duett – atmosphärisch) Sie (flüsternd): Vielleicht ist jeder Morgen mehr als nur Gewohnheit. Er (ruhig): Vielleicht ist jeder Schatten nur der Anfang von Licht. Final Chorus (großes Duett) Morgen wie gestern, doch etwas zerbricht. Zwischen zwei Herzen entsteht neues Licht. Morgen wie gestern – doch wir bleiben nicht stehen. Denn zwei Seelen in uns wollen weitergehn.


