du kamst zu mir, noch bevor ich dich fand, durchschwängerst meine Seele, verdunkelst den Verstand. jetzt bist du bei mir, lautlos und schwer, trägst schwarzes Gefieder, auf eisigem Meer. Du bist nicht laut, nicht offen mein Feind, ein finsteres Flüstern, was tief in mir treibt. ganz gleich wo ich hingeh, bist du auch da, mein stiller Begleiter, erdrückend so nah. [Pre-Chorus] Und ich ertrag dich - jeden Augenblick zerrst an mir - gehst keinen Schritt zurück! [Chorus] Schwarze Seele - dunkles Leid, trägst du mich, durch Raum und Zeit An guten Tagen schläfst du ein Und wenn du gehst, bin ich allein Schwarze Seele - dunkles Kleid, ziehst mich hinab, in die Dunkelheit Wenn dir mein Glück zu hell erscheint hältst du mich fest, und ich bleib dein von Anbeginn suchst du mich heim, ich war noch Kind, noch viel zu klein. du raubst mir alles, mein kindheits Glück, frisst meine Freude, Stück für Stück. „Reiß dich zusammen“, sagen sie heute kennen deinen Namen nicht, was es bedeutet. kann dich nicht sehn, dich nicht ergreifen, was soll ich sagen, um's zu begreifen? [Pre-Chorus] Ich lernte zu gehen - mit deinem Gewicht, nach außen gezeigt - ein lächeln im Gesicht [Chorus] Schwarze Seele - dunkles Leid, keiner hört, was die Seele schreit In guten Zeiten bist du klein, lässt das Licht, kurz für mich schein Schwarze Seele - breites Gefieder, nur von Trauer, sing deine Lieder Wenn die Welt zu hell dir scheint, reißt du mich zurück, in die Dunkelheit ich wünsche mir, du wärst ein Traum, doch folgst du mir, durch jeden Raum Ich renn nicht mehr, ich bleib nur stehn, lass dich kommen, lass dich gehen. wo du bist, da fühl ich Schmerz und Schmerz beweist, ein schlagend Herz. Schwarze Seele - bleib bei mir, weiß ich doch nicht, was ich verlier Du gehst nie ganz, du bleibst bestehn, ich will nur lern , mit dir zu gehn Schwarzes Leid, so tief in mir gibt's kein entkommen, gehör ich dir das Wasser schwarz, von Anfang an bleibst du bei mir, mein schwarzer Schwan ( mein schwarzes Leid ) " bin ich deine schwarze Seele"