[verse 1] Im dichten Nebel, kalt und schwer, Such' ich die Wahrheit, doch find' sie nicht mehr. Ein Schimmer, ein Flackern, ein flüchtiges Licht, Das rasch wieder schwindet und leise zerbricht. [verse 2] Manch Stimme, die flüstert, und jede doch laut, Von Lügen umgeben, im falschen Gewand, Verwirrende Pfade, das Denken zerhaut, Und Wahrheit bleibt scheu, nur ein Hauch in der Hand. [chorus] Doch wer sich ihr nähert mit suchendem Mut, Dem schenkt sie ihr Wesen, erst scharf, dann in Glut. Doch leicht ist es nicht, sie im Dunkeln zu sehn – Wahrheit zu finden heißt, Irrwege gehn. [solo] [verse 3] Man glaubt, sie zu greifen, zu fühlen ganz nah, Doch ist es nur Schatten, wie Rauch, wie ein Hauch. Die Wahrheit ist leise, oft unsichtbar klar, Versteckt sich im Zweifel, ein schmerzender Bauch. [chorus] [solo, fade out]