
(Hook – melodisch, traurig) Zwischen Staub und Sternen such ich meinen Platz, jede Nacht dieselbe Frage: Wann hört es endlich auf? Ich trag die Träume in der Tasche, doch die Angst im Bauch, doch ich bleib stark, denn Mama sagt: „Eines Tages geht’s bergauf.“ (Part 1) Ich bin nur ein Junge, Barfuß auf warmem Stein, hör die Sirenen, doch ich frag mich: Muss das wirklich alles sein? Die Straße ist mein Spielplatz, doch auch mein größter Feind, denn manchmal hör ich Schritte und ich weiß nicht, ob es reicht. Mein Bruder sagt: „Wir müssen hoffen, kleiner Mann, gib nicht auf“, doch Hoffnung fühlt sich schwer an, wenn der Himmel dunkel raucht. Ich zeichne Häuser in den Sand, wie sie früher einmal waren, und träume von ’nem Morgen ohne Schatten, ohne Narben. (Hook) Zwischen Staub und Sternen such ich meinen Platz, jede Nacht dieselbe Frage: Wann hört es endlich auf? Ich trag die Träume in der Tasche, doch die Angst im Bauch, doch ich bleib stark, denn Mama sagt: „Eines Tages geht’s bergauf.“ (Part 2 – emotionaler, stärker) Ich seh die Kinder auf den Dächern, lachen, rennen durch den Wind, für einen Moment vergess ich alles, fühl mich frei wie jedes Kind. Doch irgendwo schlägt wieder Donner, und wir rennen Hand in Hand, Mama zieht mich in die Arme, „Bleib bei mir, auch wenn du Angst hast.“ Ich will nur Fußball spielen, lernen, leben wie die andern auch, doch hier riecht die Welt nach Feuer, und die Nächte sind zu laut. Trotzdem mal ich mir ’ne Zukunft, größer als der kleine Raum – wo ich schlafen geh und bete, dass wir irgendwann in Frieden traun. (Bridge – ruhig, hoffnungsvoll) Und wenn der Morgen mich weckt, seh ich das Licht zwischen den Mauern, ich heb die Augen zum Himmel, vielleicht hört er meine Dauer… jedes Flüstern, jedes Flehn, jedes Kind, das hier noch steht. (Hook – final, stärker, hoffnungsvoll) Zwischen Staub und Sternen such ich meinen Platz, doch tief in meinem Herzen trag ich meinen kleinen Traum. Ich bau mir Welten aus den Worten, die mein Vater mir einst gab: „Auch im Dunkeln gibt es Wege, glaub daran, mein kleiner Mann.“

