
[Intro – 4 bars, low threatening synth, dry rough spoken voice] Die Lücke vor mir? Die ist Absicht. Die hab ich nicht für dein Ego freigehalten. [Verse 1 – angry precise German rap, staccato delivery] Du kommst rechts in meinen Spiegel, hängst 'ne Weile nebenan, ich nehme kurz den Fuß vom Gas, damit ich Abstand halten kann. Du ziehst noch vor die Stoßstange, kaum dass du vorbei bist, dann geht dein Bremslicht an, weil da vorne alles dicht ist. Mein Fuß ist am Pedal, der Kaffee schwappt nach vorn, ich halte meine Spur und schluck den nächsten Schwall von Zorn. Du siehst die freie Lücke, ich seh meinen Bremsweg drin, das Stückchen Luft vor meinem Zug hat verdammt noch mal 'nen Sinn. Du hebst die Hand im Fenster, als wär alles halb so wild, ich seh dein Auto plötzlich riesengroß in meinem Bild. Ein kurzer Blick nach hinten, dann bist du mit der Sache durch, ich spür noch meinen Puls und nehm die Spannung aus dem Fuß. Ich hab die Ladung festgemacht, hab vor der Fahrt kontrolliert, und trotzdem reicht ein fremder Fehler, dass hier richtig was passiert. Kein Pokal am nächsten Stauende, kein Preis für „knapp geschafft“, nur zwei Autos weiter vorne — dafür hast du das gemacht? [Hook – explosive solo shouted rap, no crowd response] LASS MIR DEN ABSTAND — das hier ist kein freier Platz! Ich brauch Raum zum Reagier'n, keinen Sieger dieser Nacht. LASS MIR DEN ABSTAND — schneid mir nicht den Weg! Nur weil du noch dazwischenpasst, heißt das nicht, dass es geht. Dein Gewinn sind ein paar Meter, mein Problem ist das Gewicht, ich tret nicht gegen dein Ego an, ich geh das Risiko nicht mit. Zieh vorbei, ich lass dich ziehen, mach die Lücke wieder breit — meine Ladung kommt nicht heil an durch verletzte Eitelkeit. [Verse 2 – tighter flow, brief double-time bursts, controlled aggression] Blinker an heißt nicht, dass sich mein Wagen plötzlich auflöst, auch nicht, dass dein Handy dir den Blick nach hinten abnimmt. Du hängst im Regen neben mir, verschwindest hinter Gischt, ich prüf die Spiegel nochmal, doch ich seh dich gerade nicht. Also bleib ich, wo ich bin, lass mir Zeit, lass dich vorbei, ich brauch keinen Machtkampf zwischen Spur eins und Spur zwei. Es gibt genug, was meine volle Aufmerksamkeit verlangt, ich werd nicht noch zum Mitspieler bei deinem Wettkampf am Rand. Und ja, ich fluche laut, wenn du mir wieder vorne klebst, aber nein, ich werd nicht drücken, nur damit du mich verstehst. Ich kleb dir nicht am Kofferraum, ich mach die Lücke neu, ich hab Menschen, die mich brauchen — denen bleib ich lieber treu. Mein Ärger darf hier auf den Beat, da kann er sich entladen, er hat nichts an meinem Lenkrad und noch weniger am Gas verloren. Ich muss dir nichts beweisen, du musst meinen Namen nicht kenn'n, ich will nach dieser Schicht nur meine Schuhe daheim abstell'n. [Breakdown – beat stops, breathing audible, firm spoken voice] Du hast es eilig? Hab ich verstanden. Aber ich lass mich nicht in deinen Fehler reinziehen. Fahr vorbei. Ich mach wieder Platz. [Final Hook – heavier drums, sharper vocal attack] LASS MIR DEN ABSTAND — das hier ist kein freier Platz! Ich brauch Raum zum Reagier'n, keinen Sieger dieser Nacht. LASS MIR DEN ABSTAND — schneid mir nicht den Weg! Nur weil du noch dazwischenpasst, heißt das nicht, dass es geht. Dein Gewinn sind ein paar Meter, mein Problem ist das Gewicht, ich tret nicht gegen dein Ego an, ich geh das Risiko nicht mit. Zieh vorbei, ich lass dich ziehen, mach die Lücke wieder breit — meine Ladung kommt nicht heil an durch verletzte Eitelkeit. [Outro – low rough spoken voice, one final bass impact] Du bist zwei Autos weiter. Ich hab meinen Abstand wieder. So bleibt das. [Hard stop, no fade-out]

