
Literarische Geburtsstätte Meine Wiege der Literatur stand am Viktualienmarkt, dort torkelten nicht nur die Besoffenen in aller Hergottsfrüh, selbst die nüchternsten Gestalten waren an der Wiege gestanden. Sicherlich waren Schauspieler darunter, selbst Journalisten haben dort drinnen in entstehenden literarischen Erstlingsspaziergängen geblättert. Meine Wiege der Literatur wurde nach einer durchgemachten Nacht gefunden, eine lange Geschichte von der Wiege bis zum Heute. Die Wiege wurde zur Beute von bösen Gerüchten. So ist es oft, dort wo man ausgegangen ist, haben die Hausherren nicht verstanden, wer bei ihnen laufen und stehen gelernt hat. Meine Wiege der Literatur geht mir nicht aus dem Sinn, aus dem guten Sinn gleich gar nicht. Selbst der Duft von Schmalznudeln und Zwetschgennudeln ist lebendig. Es sind Erinnerungen die in so vielen Seiten ihren Niederschlag gefunden haben. Welcher Weg sich auch ergibt, den Anfang vergisst man nicht. In aller Herrgottsfrüh, drüben am Markt, am Viktualienmarkt da stand meine literarische Wiege. Wo sind bloß all die gescheiten Leute die gesagt haben, was alles werden sollt? Literarisch sind sie wie ein Bild vom oiden Viktualienmarktcafe festghoitn. D´Schmoiznudl, wia`s nur oane gibt.

