
[Strophe 1] Ich dränge nicht nach vorne ich warte, bis etwas wächst Ich kenne den Wert von Zeit und was Bestand wirklich heißt Ich baue nicht aus Ideen sondern aus dem, was hält Aus Tagen, aus Wiederkehr aus dem Gewicht dieser Welt [Pre-Chorus] Ich muss nichts beweisen um da zu sein Ich bin nicht laut doch ich breche nicht ein [Refrain] Ich bin Erde ich bleibe wenn anderes geht Ich trage das Leben auch wenn niemand es sieht Ich wachse im Stillen und halte den Raum Ich bin nicht der Aufbruch doch ich bin der Grund [Strophe 2] Ich liebe mit Händen nicht mit Versprechen Ich zeige mich im Tun nicht im Sprechen Was andere suchen bin ich längst geworden Nicht perfekt aber verlässlich an all meinen Orten [Pre-Chorus] Ich gehe nicht schneller nur weil es brennt Ich weiß, dass Tiefe Geduld kennt [Refrain] Ich bin Erde und bleibe auch wenn es schwer fällt Ich trage das Feuer und kühle die Welt Ich halte das Wasser wenn es sich verliert Ich bin der Ort an dem Nähe existiert [Bridge] Doch auch Erde kann verhärten wenn sie nie berührt wird Auch sie braucht Regen damit sie fruchtbar wird Und manchmal wünscht sie sich nicht stark zu sein sondern leicht für einen Moment nur sein [Letzter Refrain] Ich bin Erde nicht Besitz nicht Pflicht Ich bleibe aus Liebe nicht aus Gewicht Wer mich betritt soll stehen können nicht sinken nicht fallen sondern ruhen lernen [Outro] Ich bin nicht der Weg Ich bin der Boden auf dem du gehst [© SongSilke 2025 All Rights Reserved | Unauthorized use, reproduction, remixing, adaptation, or distribution of this work without explicit written permission is strictly prohibited and will be enforced under applicable copyright laws.] [Strophe 1 – Wasser Stimme] Ich bin die Wasserseele Ich fühle Tiefe, weiter als mein Wort. Doch ohne Halt verliere ich den Ort. Ich fließe, ja, doch wenn mich nichts mehr hält, werde ich Meer ohne Ufer in der Welt. [Pre-Chorus] Ich brauche Boden, nicht um zu bleiben – sondern um nicht zu verschwinden. [Strophe 2 – Erde Stimme] Ich bin die Erdseele Ich halte Formen, Tag für Tag. Doch ohne Bewegung werde ich hart. Ich trage Last, doch wenn nichts fließt, vergesse ich, dass Leben weich sein hieß. [Pre-Chorus] Ich brauche Wasser, nicht um zu fallen – sondern um lebendig zu sein. [Strophe 3 – Feuer Stimme] Ich bin die Feuerseele Ich gehe voran, wenn niemand geht. Ich bin der Schritt, der als erster steht. Doch ohne Richtung, ohne Luft, ersticke ich an meiner eigenen Glut. [Pre-Chorus] Ich brauche Luft, nicht um zu fliehen – sondern um klar zu brennen. [Strophe 4 – Luft Stimme] Ich bin die Luftseele Ich verbinde Gedanken, trage den Sinn. Doch ohne Gewicht verliere ich mich im Wind. Ich bewege alles, doch wenn nichts bleibt, werde ich Wort ohne Wirklichkeit. [Pre-Chorus] Ich brauche Erde, nicht um zu ruhn – sondern um anzukommen. [Refrain – Kreis] Wir sind die Elemente Kein Element trägt das Leben allein. Erst im Kreis darf es ganz sein. Nicht Verschmelzung, nicht Kampf, sondern Beziehung im Gleichgewicht der Kraft. Wasser fühlt. Erde hält. Feuer geht. Luft erzählt. Und im Kreis werden wir weit. [Bridge] Gefahr entsteht, wenn eines mehr will, als es tragen kann. Wenn Nähe nicht hört, wenn Tempo nicht fragt, wann die Pause begann. Beziehung ist kein Ziehen, kein Beweisen, kein Muss. Sie ist das Wissen, wann ich gehe – und wann ich bleiben muss. [Letzter Refrain (weiter, ruhiger)] Kein Element ist falsch gebaut. Jedes wird stark, wenn es dem anderen traut. Nicht gleich zu sein ist kein Verlust – es ist der Raum, in dem Leben bewusst atmen darf. [Outro] Ich bleibe ich. Du bleibst du. Und genau darin schließt sich der Kreis. Nicht als Ende. Sondern als Anfang von Balance.

