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Ein bunter Strom (Kosmische Resonanz KRS Konzept)

Strophe 1 Wir schweben hoch im dunklen All, in einer Hülle, zart und rund. Wo Sterne stumme Gräber sind auf tiefem, schwarzem Grund. Ein weißes, leeres Innenleben, unendlich tief und weit. Hier drinnen gibt es keinen Weg, hier draußen keine Zeit. Zwei blasse Menschen stehen stumm im riesengroßen Raum gehüllt in reines, kaltes Weiß …ein Schutzschild wie im Traum. Doch diese weiße Kleidung zeigt die nackte Einsamkeit die ungeschützte, kalte Haut sucht Nähe weit und breit wir haben uns ganz tief im Innern aus großer Angst versteckt du schaust nach vorn und siehst den Feind, der pure Angst erweckt es ist dein eignes Spiegelbild, das deine Trauer teilt, doch dieser trübe Spiegel lügt, weil er uns beide heilt Per-Chorus Es ist kein Spiegel, der uns trennt in dieser hohlen Nacht es ist ein Mensch, der mir so gleicht, der mit mir einsam wacht die gleiche Stimme, der gleiche Schmerz brennt in unsrer Brust die gleiche Sehnsucht bricht sich Bahn, die du so lange verschließen musst Refrain Ich gebe dir, was ich im Innern am allermeisten vermiss' weil nur wer fühlt wie ich, mich rettet aus dieser Finsternis die dünne Hülle schwebend wird zum bunten, wilden Raum ein plötzlicher Riss im kalten Weiß sprengt jeden engen Zaun Gefühle brechen endlich aus, ein bunter Strom bricht los wir überschütten uns mit Farben, unendlich frei und groß Strophe 2 Das tiefe Schwarz um uns herum wird nun von Farben nass das Tränen-Blau vermischt sich heiß mit lang verdrängtem Hass und mit der Glut der Sehnsucht, die wir viel zu lang versteckt jede Berührung ein Impuls, der unsre Seelen weckt wir weinen die Farben der Trauer, bis die Kapsel überläuft die Buntheit tanzt jetzt überall, wo sich das Leid gehäuft sie drängen gegen die Wände unsrer schwebenden Membran durchdringen die Einsamkeit im wilden Farbentanz Pre- Chorus Es ist kein Spiegel, der uns trennt in dieser hohlen Nacht es ist ein Mensch, der mir so gleicht, der mit mir einsam wacht die gleiche Stimme, der gleiche Schmerz brennt in unsrer Brust die gleiche Sehnsucht bricht sich Bahn, die du so lange verschließen musst Refrain Ich gebe dir, was ich im Innern am allermeisten vermiss' weil nur wer fühlt wie ich, mich rettet aus dieser Finsternis die dünne Hülle schwebend wird zum bunten, wilden Raum ein plötzlicher Riss im kalten Weiß sprengt jeden engen Zaun Gefühle brechen endlich aus, ein bunter Strom bricht los wir überschütten uns mit Farben, unendlich frei und groß Brigde fließen sanft ineinander im weiten, freien Flug lassen jedes Tabu frei, kein Schweigen ist genug die Farben strömen durch uns durch, getragen nur vom Teilen bis die emotionale Flut zur Ruhe kommt beim Heilen ein erstes echtes Lachen bricht aus unsren Poren aus eine heilige Erschöpfung füllt das ganze Haus die Müdigkeit kein Abgrund mehr, sie hält uns fest im All sie schweißt uns tief zusammen nach dem freien Fall Zentrum unsres Bauches wird ein neues Licht entfacht die Sonne brennt ganz warm in uns, weil sie jetzt wieder lacht Chorus Jetzt wird das Gewicht der Erde am Ende wieder spürbar die Wahrheit des Lebens wird im Inneren berührbar wir können nicht zum Boden sinken, in die Welt hinein wenn wir es nicht wagen, unsresgleichen nah zu sein erst das Erkennen des anderen holt uns sachte runter das Ende der Einsamkeit macht unsre Herzen bunter Outro Die schwebende Hülle verliert den kalten Schein getragen von den Farben sinkt sie sachte wieder ein zurück zur Erde fallen wir, ein sanfter, leiser Aufprall die Welt da draußen bleibt dieselbe nach dem weiten Fall die Kulisse unverändert, doch im Kern da brennt ein Licht die Mauern in uns drinnen halten diesem Sturme nicht das Vertrauen ist zurück, die kühle Starre tot sie funktioniert nicht mehr, weil sie jetzt fühlt im Morgenrot sie funktioniert nicht mehr, weil sie lacht und mutig blickt das Bild ist nun vollendet, die Verbindung ist geglückt.