
[Intro] Im Zwielicht blitzt das Schwert im Wind, Ein Wanderer zieht, so rastlos wie ein Kind. Durch Nebel steigt das alte Gebirge sacht, Schatten jagen ihn durch die lange Nacht. Am Himmel flackert ein Runenkreis weit, Verlorene Hoffnung, Sehnsucht wird befreit. [Vers 1] Sein Schritt ist leise, sein Atem schwer, Verfolgt von Schatten, der Weg ist leer. Im Herzen glimmt ein leiser Schwur, Zu finden die Eine, er sucht ihre Spur. Die Geister rufen, flüstern aus dem Stein, Raunen die Stimmen: „Du bist nicht allein.“ Der Pfad verschwindet, doch Hoffnung bleibt, Die Sehnsucht nach ihr, die ihn weiter treibt. [Chorus] Im Nebel des Lebens, im Runenkreis aus Licht, Sucht ein Wanderer das verlorene Gesicht. Die Schatten, sie weichen, wenn Hoffnung erwacht, Die Geister des Himmels, sie halten die Wacht. Die Stimmen, sie flüstern von Liebe und Zeit, Vom hohen Gebirge, von endloser Weit'. Wo Schwert und Sehnsucht den Weg sich bahnt, Wird Rettung geboren, wo Liebe entstand. [Vers 2] Im Nebel erhebt sich das Felsenland, Ein Runenkreis funkelt, wie von Geisterhand. Die Berge raunen, uralt und grau, Zeigen ihm Bilder, verschwommen und rau. Verlorene Frau in Gefangenschaft, Sie wartet im Dunkeln, hofft auf seine Kraft. Die Stimmen der Geister, mal fern, mal nah, Singen vom Ende, das niemals war. [Vers 3] Er hebt sein Schwert ins funkelnde Licht, Im Schatten der Felsen erkennt er ihr Gesicht. Der Wind trägt Stimmen, geheim und klar, Sie leiten ihn weiter, sind immer da. Die Kälte im Herzen schmilzt langsam fort, Geführt von den Geistern, hin zum rechten Ort. Er spürt ihre Nähe, obwohl sie nicht spricht, Im Nebel erscheint sie, ein Hauch, ein Gesicht. [Chorus] Im Nebel des Lebens, im Runenkreis aus Licht, Sucht ein Wanderer das verlorene Gesicht. Die Schatten, sie weichen, wenn Hoffnung erwacht, Die Geister des Himmels, sie halten die Wacht. Die Stimmen, sie flüstern von Liebe und Zeit, Vom hohen Gebirge, von endloser Weit'. Wo Schwert und Sehnsucht den Weg sich bahnt, Wird Rettung geboren, wo Liebe entstand. [Vers 4] Durch Stürme und Schnee, durch Nacht und Gefahr, Der Wanderer kämpft, sein Ziel ist so nah. Die Schatten verlieren an düsterer Macht, Im Runenkreis flammt seine silberne Pracht. Er findet die Frau, von Ketten befreit, Im Kreis der Runen, im Morgenkleid. Die Geister verstummen, der Himmel wird weit, Zwei Seelen vereint in der neuen Zeit. [Bridge] Der Wind singt Lieder von gestern und heut, Im Schimmer der Runen die Ewigkeit träumt. Geister umtanzen das schimmernde Band, Ein Wanderer findet das ersehnte Land. Im Kreis der Magie, im Nebel so sacht, Wird aus Schatten und Schmerz neue Kraft gemacht. [Chorus] Im Nebel des Lebens, im Runenkreis aus Licht, Sucht ein Wanderer das verlorene Gesicht. Die Schatten, sie weichen, wenn Hoffnung erwacht, Die Geister des Himmels, sie halten die Wacht. Die Stimmen, sie flüstern von Liebe und Zeit, Vom hohen Gebirge, von endloser Weit'. Wo Schwert und Sehnsucht den Weg sich bahnt, Wird Rettung geboren, wo Liebe entstand. [Outro] Nun schweigt der Sturm, der Nebel zerfließt, Der Wanderer weiß, wo das Licht neu sprießt. Die Stimmen verstummen, die Geister vergeh'n, Doch ihre Erinnerung bleibt weiter besteh’n. Im Runenkreis ruhen nun Hoffnung und Licht, Der Wanderer und sie – vergessen sich nicht.

