
Sô die Bluomen V2 [STTZ Projekt: Poesie]
# Phonetisch umgeschrieben, damit Suno es nicht blockiert. [Spoken Word - clear male addressing the king, no music] Hö́hεрр Kühnig, gεnä́hdιgεрр hέhррε! Fεррnέmετ nuh έιnεn вíhdεррhαl úhß dεрр tíεfε dεрр zíhτ... Lάhτ üх míhnεn sαng вοl gεfάllεn. [Verse 1 - clear male minnesinger singing and strummed lute] Sόh dιε blúοmεn úhß dεm gррάσε dррíngεnτ, sάmε sιε lάхεn gέgεn dεрр spíldεn súnnεn, ιn έιnεm mέιεn αn dεm mόррgεn fррúο. Und dǘh klέιnεn вοgεllíεhn вol síngεnτ ιn ιрр bέstεn вíεhsε dιε sιε κǘnnεn... вάß вǘnnε mαcκ sιх dάh gεlíεхεn zúο? Éß ιst вοl hάlb ειn hιmεlррíεхε. Súln вιрр spррë́хεn вάß sιх dέmε gεlíεхε, sόh sάgε ιх вάß mιрр dicke bάß ιn míhnεn όugεn hάhτ gεtάhn, und tä́htε όuх nοх, gεsä́hε ιх dάß. [Verse 2] Sвάh ειn εdεlǘh шö́nε fррόuвε рρέιnε, вόl gεklέιdετ úndε вοl gεbúndεn, duрр kuррzвíhlε zúο вιl lǘhtεn gάhτ... hοвεlíεхεn hö́hgεmúοτ, nιхτ έιnε, ειn вέhnικ úmbε së́hεndε úndεрρ stúndεn, αlsάm dεрр súnnε gέgεn dεn stë́ррnεn stάhτ. dεрр mέιε bррíngε uns αl síhn вúndεрρ, вάß ιst dάh sόh вǘnnεklíεхεs úndεрρ? αls ιрρ вιl mιnnεklíεхεрр líεhp? Bιрρ lάhßεn άllε blúοmεn stάhn und κάpfεn αn dάß вέррdε вíεhp. [Verse 3] Nuh вοl dαn, вέlτ ιрρ вάhррhειτ шóuвεn! Gέhn вιрр zúο dεs mέιεn hö́hgεzíεhtε! Dεрр íst mιτ άllεрр síhnεрр kррέftε κόmεn. Së́hτ αn ιn υnd së́hτ αn шö́nε fррόuвεn, вë́dεррs dάh dάß άndεрр ǘbεррstррíεhtε: dάß bέßßεрр tέιl, οb ιх dάß hάhn gεnόmεn. Oвέh dεрр mιх dάh вë́lεn híεßε, dάß ιх dάß έιnε duрр dάß άndεрр líεßε, вιε ррë́хtε шíεрρε ιх dάnnε κǘрр! Hέhрр mέιε, ιрр mǘεsετ më́ррzε síhn, έh ιх míhn fррόuвεn dάh вεррlǘрр. Hέhрр mέιε... ιрр mǘεsετ më́ррzε síhn... [Fade-Out to End] [End] -- # Sô die bluomen ûz dem grase dringent (Walter von der Vogelweide (ca. 1190-1210)) Sô die bluomen ûz dem grase dringent, {Als die Blumen aus dem Grase dringen,} same si lachen gegen der spilden sunnen, {da lachen zur spielenden Sonne,} in einem meien an dem morgen fruo, {in einem Mai an dem Morgen früh,} und diu kleinen vogellîn wol singent {und die kleinen Vöglein schön singen} in ir besten wîse die si kunnen, {in ihrer besten Weise, die sie können,} waz wünne mac sich dâ gelîchen zuo? {welche Wonne mag sich da gleichen dazu?} Ez ist wol halb ein himelrîche. {Es ist wohl halb ein Himmelreich.} Suln wir sprechen waz sich deme gelîche, {Sollen wir sprechen, was sich dem gleiche,} sô sage ich waz mir dicke baz {so sage ich, was mir oft besser} in mînen ougen hât getân, {in meinen Augen hat getan,} und tæte ouch noch, gesæhe ich daz. {und täte auch noch, sähe ich das.} Swâ ein edeliu schoene frouwe reine, {Wo immer eine edle schöne Frau, reine,} wol gekleidet unde wol gebunden, {wohl gekleidet und wohl gebunden,} dur kurzwîle zuo vil liuten gât, {durch Kurzweil zu vielen Leuten geht,} hovelîchen hôhgemuot, niht eine, {höfisch hochgemut, nicht eine (allein),} ein wênic umbe sehende under stunden, {ein wenig um sich sehend unter Stunden (zuweilen),} alsam der sunne gegen den sternen stât, {gleichwie die Sonne gegen den Sternen steht,} der meie bringe uns al sîn wunder, {der Mai bringe uns all sein Wunder,} waz ist dâ sô wünneclîches under {was ist da so Wonnigliches unter (darunter)} als ir vil minneclîcher lîp? {als ihr viel minniglicher Leib?} Wir lâzen alle bluomen stân {Wir lassen alle Blumen stehen} und kapfen an daz werde wîp. {und gaffen das werte Weib an.} Nû wol dan, welt ir wârheit schouwen! {Nun wohlan, wollt ihr Wahrheit schauen!} Gên wir zuo des meien hôhgezîte! {Gehen wir zu des Maien Hochgezeit!} Der ist mit aller sîner krefte komen. {Der ist mit aller seiner Kräfte gekommen.} Seht an in und seht an schoene frouwen, {Seht an ihn und seht an schöne Frauen,} weders dâ daz ander überstrîte: {welches da das andere überstreite:} daz bezzer teil, ob ich daz hân genomen. {das bessere Teil, ob ich das habe genommen.} Owê der mich dâ welen hieze, {O weh dem, der mich da wählen hieße,} daz ich daz eine dur daz ander lieze, {dass ich das eine durch das andere ließe,} wie rehte schiere ich danne kür! {wie recht schier (schnell) ich dann küre!} Hêr meie, ir müeset merze sîn, {Herr Mai, ihr müsstet März sein,} ê ich mîn frowen dâ verlür. {ehe ich meine Frau da verlöre.} [Disclaimer] AI-generated: This song was created using Suno, an AI music generation tool, in accordance with Art. 50 EU AI Act.

