Verse 1 Der Morgen bricht, es ist noch Nacht, Mit schweren Schritten wach ich auf, Ein Schlüsselbund, ein Gürtel schwer, Führt mich ins Alltagsrauschen raus. Draußen bleibt die Freiheit stumm, Hier drinnen zählen Schritte nur, Wir halten Ordnung, Tag für Tag, Obwohl das Herz sich oft verliert. Chorus Lebenslänglich im Dienst, ein Käfig aus Zeit, Doch irgendwo tief drin bleibt das Herz bereit, Für die Geschichten, die keiner mehr hört, In den leeren Zellen, wo nur Stille stört. Verse 2 Zwischen Wänden, weiß und kalt, Wo Regeln alles überschatten, Die Last am Rücken, Worte fest, Und manchmal auch die scharfen Kanten. Die Namen wechseln, Schicksal bleibt, Ein endlos Kreisen, schwer und laut, Doch hinter Gitterstäben liegt Die Hoffnung, die sich nie ergibt. Chorus Lebenslänglich im Dienst, ein Käfig aus Zeit, Doch irgendwo tief drin bleibt das Herz bereit, Für die Geschichten, die keiner mehr hört, In den leeren Zellen, wo nur Stille stört. Bridge So viele Menschen hier ohne Ziel, Verloren am Rande, vom Leben verführt, Doch in den Augen seh ich den Schmerz, Und manchmal blitzt ein kleines Herz. Ein Wort der Güte, ein kleines Licht, Obwohl die Wände dicht und hoch, Manchmal reicht es, manchmal nicht, Doch dafür schließt sich der Morgen im Joch. Verse 3 Fragen am Abend, die Antworten schwer, Warum tut man sich das an – wie sehr? Die Keksdosen stapeln, der Geruch leicht verbrannt, Ein Alltag, der still und im Kältesten stand. Doch jeder Mensch hat eine Geschichte hier, Und ich hör zu, ich halt sie fest, Auch wenn ich täglich den Mut verlier, In diesem endlosen Schachbrett-Test. Chorus Lebenslänglich im Dienst, ein Käfig aus Zeit, Doch irgendwo tief drin bleibt das Herz bereit, Für die Geschichten, die keiner mehr hört, In den leeren Zellen, wo nur Stille stört. Outro Die Sonne sinkt, die Nacht bricht ein, Noch eine Runde, und dann heim. Im Auto schweigen, die Stille groß, Bis morgen früh – der Kreislauf bloß. Lebenslänglich im Dienst, nicht frei, nicht gefangen, Im Takt von Schlüsseln und Türen gefangen.